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	<title>Tabletop Insider - Das Magazin für Tabletop-Spiele und Miniaturen &#187; Science-Fiction</title>
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	<description>Die Website des Tabletop-Insider</description>
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		<title>Warhammer 40.000</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warhammer 40K]]></category>
		<category><![CDATA[Games Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Warhammer 40.000]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor Monaten, als die ersten Gerüchte über eine neue Edition des Regelwerks von Games Workshops <strong>Warhammer 40.000</strong> aufkamen, blühten die Vermutungen und Spekulationen regelrecht auf. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor Monaten, als die ersten Gerüchte über eine neue Edition des Regelwerks von Games Workshops <strong>Warhammer 40.000</strong> aufkamen, blühten die Vermutungen und Spekulationen regelrecht auf. Von der Rückkehr der Squats (der legendären Zwergen aus Rogue Trader-Zeiten) war da zu lesen, oder von der Wiedereinführung der Schnellfeuerwürfel, sogar, daß sich der Imperator von seinem Thron erhebt, war im Gespräch. Viele von den Gerüchten, die überall kursierten, haben sich nicht bewahrheitet, doch trotzdem sind die Änderungen teilweise tiefgreifend und rütteln an den gewohnten Spielprinzipien. </p>
<p>Daß man seine seit Jahren bewährte Spielweise überdenken muß, um seine Truppen wieder zum Sieg zu führen, mag vielleicht anfangs abschrecken, doch bietet es auch die Möglichkeit, die Tiefen des Spieles neu zu entdecken. Bevor wir uns jedoch an die Betrachtung der Unterschiede der aktuellen Version zu ihrem Vorgänger machen, wollen wir einen Blick in das Buch werfen.</p>
<p>Beim ersten Durchblättern des über 300 Seiten starken Hardcoverbandes fallen zuerst einmal die vielen farbigen und schwarz-weißen Illustrationen angenehm auf, die immer wieder in den Text eingestreut sind, um diesen aufzulockern oder einfach nur einen beeindruckenden Blick in die Welt des 41. Jahrtausends geben. Das Layout des Textes kommt dagegen eher nüchtern und zweckmäßig daher, was aber als Vorteil zu sehen ist, da dies die Lesbarkeit wesentlich verbessert. Bei der Aufteilung des Inhaltes wurde auf einen logischen, sich ergänzenden Aufbau geachtet, so daß man die Regeln in einem Zug durchlesen kann, ohne ständig nach Querverweisen oder Ergänzungen zum aktuellen Text zu blättern. Sehr viel Mühe hat man sich dem Hintergrundteil gegeben, der selbst dem unerfahrenen Leser über das <strong>Warhammer 40.000</strong>-Universum genug Informationen bietet, um ihn in seinen Bann zu ziehen.</p>
<p>Der Band hält sich nicht mit langen Vorreden auf, sondern widmet sich direkt dem Einstieg in das neue Regelsystem. Dazu erfolgt ein erster Überblick über die Planung einer Schlacht, den Ablauf einer Runde und die spielrelevanten Daten der Figuren. </p>
<p>Um einen möglichst einfachen, auch für unerfahrene Spieler, verständlichen Einstieg in die Regeln zu haben, werden alle relevanten Begriffe ausführlich erklärt. Über die Verwendung der Würfel, über die verschiedenen Einheitentypen und ihre Einsatzmöglichkeiten bis hin zu den Charakteristiken werden hier alle Wissenswerten Begriffe erläutert. Ebenso geht man mit dem Ablauf einer Runde und den verschiedenen Phasen vor, in die diese sich unterteilt. Begleitet werden viele dieser Begriffe durch Beispiele, einige davon illustriert, so daß keine Unklarheiten aufkommen sollten. Ein besonderes Augenmerk wird auf die verschiedenen Aktionen, Bewegung, Fernkampf und Nahkampf gelegt, welche die Miniaturen ausführen können. </p>
<p>Nach wie vor spielen die Charaktere eine wichtige Rolle bei <strong>Warhammer 40.000</strong>, und die Regeln spiegeln ihre Bedeutung für den Spielverlauf wider – seien es nun unabhängige Charaktere oder solche, die sich einer bestimmten Einheit angeschlossen haben. Besonders umfangreich sind die Regeln für Fahrzeuge ausgefallen, müssen diese doch eine ganze Palette an Modellen abdecken, die vom einfachen Läufer über leichte Fluggeräte bis hin zu den superschweren Panzern reicht. </p>
<p>Um die Schlachten etwas abwechselungsreicher zu gestalten, wird viel Wert auf die Einbeziehung von Geländeteilen und speziell auf Gebäude gelegt. Dadurch ergeben sich interessante Möglichkeiten, z.B. die Verschanzung innerhalb eines Raumes oder auch eine komplette Belagerung samt Ruinen, mehrgeschossigen Gebäuden und Verteidigungsanlagen. </p>
<p>Nachdem die wichtigsten Details geklärt sind, kann man sich nun daran machen seine erste Schlacht zu schlagen. </p>
<p>Im letzten Kapitel des Regelteils erfährt man, wie sich eine spielbare Armee zusammensetzt, wie man eine Spielplatte aufbaut und mit Gelände bestückt, und schließlich eine Mission auswählt und sie in allen Phasen durchspielt. Wer mit den vorhandenen Regeln noch nicht genug hat, kann sich noch an den speziellen Missionsregeln versuchen, die zusätzliche Erschwernisse wie Verstärkungen oder Kämpfe bei Nacht mit ins Spiel bringen.</p>
<p>Sehr ausführlich ist auch der Bereich mit dem Hintergrundmaterial ausgefallen. Besonders detailliert wird hier auf das Reich der Menschen und seinen Imperator eingegangen. Anders als in den vorangegangenen Büchern wird hier nicht noch einmal die Geschichte von Horus› Verrat und dem Erstarken des Chaos erzählt, sondern die Autoren konzentrieren sich auf die Ereignisse, die die letzten Jahrzehnten das <strong>Warhammer 40.000</strong>-Universum erschüttert haben. Einige ausgewählte Welten und ihre Bewohner werden ebenso vorgestellt wie der Verwaltungsapparat des Imperiums mit seinen Aufgaben und Standorten. Auch eine Zeitlinie mit bedeutenden Ereignissen und Schlachten darf nicht fehlen. </p>
<p>Nachdem der Leser sich mit dem allgemeinen Hintergrund des Spieles etwas vertraut gemacht hat, werden die einzelnen Völker vorgestellt, die man dann später in die Schlacht führen kann. Natürlich stehen hier die Space Marines mit ihren verschiedenen Orden im Vordergrund, von denen einige näher vorgestellt werden. Auch die Imperiale Garde bekommt den ihr gebührenden Platz eingeräumt. Den weitaus größten Raum nehmen allerdings die Chaos Marines mit ihrer Verbindung zum Warp und den darin hausenden Dämonen ein. Der Hintergrund der mysteriösen Eldar, die auf ihren Weltenschiffen das Universum bereisen, wird ebenfalls kurz beleuchtet, bevor es weiter geht zu einer der größten Bedrohungen der Menschheit. Die Orks, diese wilde, ungezähmte Rasse aus Kriegern, hat schon oft die Welten der Menschheit heimgesucht, und es gibt immer mächtige Bosse, die sich auf einen neuen Raubzug begeben wollen. Für die Menschen immer noch unverständlich sind die Beweggründe der Tyraniden. Einzig tote und verwüstete Welten zeigen von der Anwesenheit dieser Außerirdischen Lebensform. Die erst kürzlich entdeckten Tau haben mit ihrer hoch entwickelten Technologie noch ihre Rolle in der Entwicklung des Universums zu spielen, und noch kann niemand sie richtig einschätzen. </p>
<p>Überall bekannt und gefürchtet sind die blitzschnellen Angriffe der Dark Eldar. Diese Piraten fallen ohne Vorwarnung über Schiffe, Städte oder ganze Planeten her, plündern und versklaven die Bevölkerung, um ihre Blutgier und ihre Bosheit zu befriedigen. Den Rest lassen sie meist in Trümmern zurück. Nach jahrtausendelangem Schlaf wiedererwacht haben die maschinenartigen Necrons ihr ehemaliges Reich von niederen Rassen bevölkert vorgefunden und machen sich nun daran, es in alter Größe wieder auferstehen zu lassen. Dieser Hintergrundteil wird durch zahlreiche Illustrationen, Berichte von Schlachten oder weitere, allgemeine Informationen aufgelockert und vermittelt dem Leser in kurzer Form alles, was er über die Bewohner des Universums wissen muß, und gibt zudem Hilfestellungen, um sich für eine dieser Armeen zu entscheiden.</p>
<p>Ein recht großzügiger Teil des Buches ist dem Hobbyaspekt von <strong>Warhammer 40.000</strong> gewidmet. In einer umfangreichen Galerie werden Bilder der verschiedensten Figuren aller Völker und ihrer Kriegsmaschinen gezeigt. Diese geben einen guten Überblick über das Aussehen der Figuren und dienen zusätzlich als Inspiration, um die eigenen Modelle selbst anzumalen. Wenn man sich nun für eine Armee entschieden hat, erhält man weitere Tipps und Hilfestellungen, wie man eine Armee möglichst effektiv aufbaut und die Modelle passend zur jeweils bevorzugten Spieltaktik einsetzt. </p>
<p>Ebenfalls nicht unerwähnt bleibt der kreative Aspekt des Hobbies. Hier finden sich, wenn auch nur wenige, Anleitungen zur Bemalung und Umbau einzelner Truppen bis hin zu ganzen Armeen, so daß ein fantastischer Eindruck auf dem Spielfeld entsteht. Dazu gehören auch der Bau und die Gestaltung von Spielplatten, die je nach gespielter Armee oder Szenario variieren und schon für sich selbst genommen ein eigenes Hobby sind. Den Abschluß des Bandes bilden verschiedene Szenarien und eine Kampagne, die dem Spieler ermöglichen, die ersten spannenden Spiele mit den neuen Regeln auszutragen. Wem dies nicht ausreichen sollte, der findet zusätzlich noch Regeln, um seine eigenen Szenarien und Kampagnen zu entwerfen und zu entwickeln. In diesem Zusammenhang finden sich auch noch Hinweise auf Spieleclubs und Turniere, bei denen man sich mit Gleichgesinnten für ein nettes Spiel treffen kann.<br />
Die letzten Seiten werden von einer vollständigen Übersicht der Einheiten der verschiedenen Völker sowie deren Bewaffnung und Ausrüstung eingenommen. Auch eine Kurzübersicht darf hier nicht fehlen, so daß man alle spielrelevanten Informationen geballt an einem Platz hat. Erwähnenswert ist außerdem noch der Index, der die Suche nach wichtigen Stichworten erheblich erleichtert und der leider immer noch keine Selbstverständlichkeit bei ähnlichen Publikationen anderer Verlage ist.</p>
<p>Durch den ganzen Regelteil ziehen sich viele große und kleine Änderungen, manche so geringfügig, daß sie zuerst übersehen werden und erst später eher zufällig auffallen. Andere wiederum sind so umfangreich und beeinflussen das Spiel in so starkem Maße, daß man als Gewohnheitsspieler schon einige Momente braucht, um die Regeländerungen zu verdauen.</p>
<p>Zweifelsohne ist die neue Sichtlinienregelung ein besonders gewöhnungsbedürftiges Thema. Konnte man früher den Beschuß recht abstrakt abhandeln, so muß man sich durch die neue Regelung auf Augenhöhe mit seinen Figuren begeben, um mögliche Ziele für seinen Beschuß zu ermitteln. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit funktioniert dies aber recht gut, und man erspart sich einige Diskussionen, was die Zielmöglichkeiten der eigenen Kämpfer angeht. Spieler mit ausladenden Kopfbedeckungen oder ungebändigten Frisuren werden allerdings besondere Vorsicht walten lassen müssen, um nicht ihre Truppen vom Tisch zu fegen. Als direkte Folge der neuen Sichtlinienregelung wurden die Modifikationen für Deckung verändert, um dem Fernkampf etwas von seiner Effektivität zu nehmen.</p>
<p>Die Verteilung von Schadenspunkten wurde vereinfacht und übersichtlicher gestaltet. Mögliche Treffer werden nun gleichmäßig unter allen Mitgliedern einer Einheit aufgeteilt, und erst dann werden die Rüstungswürfe absolviert. Auf diese Weise ist es nicht mehr so einfach möglich, besondere Modelle zu schützen und sie vor gegnerischem Beschuß in einer Horde »Kugelfänger« zu verbergen. Diese Regel macht ein überlegtes Vorgehen mit einer wichtigen Einheit fast schon zur Pflicht, um die möglichen Schäden durch den gegnerischen Fernkampf so weit zu minimieren wie möglich. </p>
<p>Ebenfalls geändert wurden die Regeln für Schablonenwaffen. Berührt hier ein Modell die Schablone, so bekommt es generell den vollen Schaden der Waffe zu spüren statt wie bisher mit nur einer Wahrscheinlichkeit von 50% (Wurf auf 4+). Auch kann man nun dank der Abweichungswürfe mit einem verfehlten Schuß doch noch Einheiten des Gegners treffen. Dadurch werden die in der vorangegangenen Edition eher vernachlässigten Schablonenwaffen zu zerstörerischen Werkzeugen im Waffenarsenal der Völker.</p>
<p>Um schneller größere Entfernungen auf dem Schlachtfeld zu überrücken, haben jetzt alle Truppentypen in der Schußphase die Möglichkeit zu rennen, was ihre Bewegung um 1W6 Zoll vergrößert. Der Preis für die gewonnene Geschwindigkeit ist allerdings, daß sie in dieser Runde nicht mehr schießen und keine Nahkampfangriffe mehr ansagen dürfen. Diese Bewegung sollte also mit Bedacht gewählt werden, kann aber richtig eingesetzt große strategische Vorteile bringen.</p>
<p>Sollten es die Figuren dann doch in den Nahkampf mit dem Gegner geschafft haben, so finden sich in diesem Abschnitt die nächsten Änderungen: Wird hier eine Einheit von ihrem Gegner angegriffen, so war es bisher üblich, daß nur die angegriffenen Modelle am Kampf teilnahmen. Nun müssen die anderen Mitglieder der angegriffenen Einheit sich bis zu 6 Zoll bewegen, um in denselben Nahkampf zu kommen. Die dadurch entstehenden Kämpfe werden in der Folge wesentlich brutaler und blutiger, was sich auch positiv auf die Spielgeschwindigkeit auswirkt. Ist der Gegner dann endlich im Nahkampf besiegt, und man will sich auf den nächsten Feind stürzen, wird man daran durch eine weitere Änderung gehindert: Die siegreiche Einheit kann sich der nächsten gegnerischen Truppe bis auf höchstens einen Zoll Entfernung nähern und erst wieder in der nächsten Runde angreifen. Diese Regelung stellt sich als ein Segen für die Spieler der Imperialen Armee oder der Tau dar, während Chaos oder Orks daran schier verzweifeln mögen, müssen sie doch eine weitere Runde Beschuß überstehen.</p>
<p>Auch die Fahrzeuge konnten einigen Änderungen nicht entgehen. So wurde auf die bisherigen drei Schadenstabellen in Anlehnung an die Erfahrungen aus der Erweiterung Apokalypse zugunsten einer einzigen Tabelle verzichtet. Daraus ergibt sich eine etwas bessere Chance von Fahrzeugen, unbeschädigt oder doch zumindest noch einigermaßen funktionsfähig am Ziel anzukommen. Im Gegenzug sind nun aber die Fahrzeuge anfälliger gegenüber den Angriffen von Infanterieeinheiten, die sich gezielt die Schwachstellen des Modells aussuchen, um ihm den größtmöglichen Schaden zuzufügen (Angriff gegen die Heckpanzerung). Als nettes Gimmick hat man nun zusätzlich die Möglichkeit, Rammangriffe mit seinem Fahrzeug zu fahren und so die gegnerischen Truppen und Grund und Boden zu stampfen.</p>
<p>Relativ große Änderungen betreffen den Teil der Missionsauswahl. Hier hat man nun die Möglichkeit aus drei Missionsarten und drei Aufstellungsarten seine Mission zu wählen oder zufällig zu bestimmen. Dadurch ergibt sich eine größere Bandbreite und Flexibilität als bei den vorherigen Regeln. Die Erfüllung des Missionszieles hat nun oberste Priorität vor allen anderen Siegmöglichkeiten und verlangt den Spielern ein überlegteres Handeln ab. So ist es nicht mehr damit getan, den Gegner vollständig auszulöschen. Nicht ganz so verständlich ist allerdings ist die Regelung, daß nur Truppen der Standardauswahl in der Lage sind, Missionsziele einzunehmen und zu kontrollieren.</p>
<p>Alles in allem kann man sagen, daß die neuen Regeln von Warhammer 40.000 das Spiel zwar etwas vereinfachen, aber vor allem den Spielablauf beschleunigen und dabei nicht die taktischen Herausforderungen verwässern, denen man sich als Armeekommandant stellen muß. Manche Armeen haben zwar mit dieser Edition heftiger zu kämpfen als andere, doch letzten Endes halten die sich ergebenden Vor- und Nachteile die Waage. Eines der Ziele der Spielemacher war es, die Maximierung bestimmter Armeen auf Turniertauglichkeit abzuschwächen und das eigentliche Spiel ohne Leistungsdruck wieder in den Vordergrund zu stellen. Noch kann man hier keine fundierten Aussagen treffen, doch die Ansätze sehen sehr viel versprechend aus.<br />
Zuletzt sollte eine für viele erfahrene Spieler nicht unwesentliche Kleinigkeit nicht unerwähnt bleiben: So behalten die verschiedenen Codizes für die Armeen sowie auch die Apokalpyse und Städte in Flammen Erweiterungen ihre Gültigkeit und können ohne Einschränkungen – vielleicht sogar mit noch mehr Spielspaß – genutzt werden!</p>
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		<title>Aeronautica Imperialis</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warhammer 40K]]></category>
		<category><![CDATA[Forgeworld]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die Games Workshop Tochter Forgeworld der wartenden Spielerschaft schon die <em>Imperial Armour</em>-Reihe beschert hat, haben sich die Herren zusammengesetzt und ihr erstes komplett eigenes Spiel entwickelt. Bei Aeronautica Imperialis  handelt es sich in erster Linie um Luftkämpfe im Warhammer 40.000-Universum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Games Workshop Tochter Forgeworld der wartenden Spielerschaft schon die <em>Imperial Armour</em>-Reihe beschert hat, haben sich die Herren zusammengesetzt und ihr erstes komplett eigenes Spiel entwickelt. Bei <strong>Aeronautica Imperialis</strong>  handelt es sich in erster Linie um Luftkämpfe im Warhammer 40.000-Universum. Aber auch auf dem Boden befindliche Ziele oder Geschützstellungen können den Spielablauf beeinflussen und werden, grade bei Missionen, eine wichtige Rolle spielen. Für die Modelle kann man entweder auf die alten Epic 40.000-Figuren zurückgreifen, oder man nutzt die neuen Forgeworld-Minaturen aus Resin. Diese werden auch direkt mit der passenden Aeronautica-Base ausgeliefert, bei der man wichtige Spielinformationen wie Flughöhe oder Geschwindigkeit direkt im Blick hat.</p>
<p>Das fast 180 Seiten starke Hardcover hält sich nicht lange mit großen Vorreden auf, sondern beginnt gleich mit den Regeln. Diese präsentieren sich sehr kompakt und einfach gehalten, so daß man mit nur wenigen Seiten auskommt. Trotzdem gelingt es den Autoren, hier sehr viele Informationen in den Text zu packen, ohne daß er unübersichtlich wird. Die Regeln teilen sich nochmals in Grundregeln und erweiterte Regeln auf, die nahtlos ineinander übergreifen.</p>
<p>Die Flieger verfügen über wenige Charakteristiken, wie z.B. die Anzahl der Treffer, die sie aushalten können, ihre Geschwindigkeit, die maximale Flughöhe oder die Manövrierfähigkeit. Dazu kommt noch die Standardbewaffnung jedes Modells und die zusätzliche Ausrüstung, mit denen man die Maschinen bestücken kann. Für alle Würfe innerhalb des Spieles kommen ein oder mehrere sechsseitige Würfel zum Einsatz. Desweiteren werden noch die üblichen Utensilien wie Marker, Maßband und natürlich die Modelle der Flieger benötigt. Auch Gelände wie Bunker oder Geschützstellungen sind hier nicht unwichtig.</p>
<p>Ein Spielzug unterteilt sich bei <strong>Aeronautica Imperialis</strong> in mehrere Phasen, in denen die Flugmanöver gewählt und ausgeführt werden, sich die Flieger bewegen und letzten Endes auf einander oder auf andere mögliche Ziele schießen oder Bomben abwerfen. Wichtig ist hier anzumerken, daß jeder Spieler abwechselnd ein Modell bewegt. Je nach Manövrierfähigkeit des Flugzeuges stehen verschiedene Karten zur Verfügung, die Flugmanöver darstellen, und mit deren Hilfe man sich hinter das Heck des Gegners klemmen und diesen mit seinen Bordgeschützen beharken kann.</p>
<p>Interessant sind nicht nur die Luftkämpfe zwischen den Fluggeräten, sondern vor allem auch die verschiedenen Missionen, die Ziele auf dem Boden oder Geländeteile mit einbeziehen. So beschränkt sich das Spiel nicht nur auf den Kampf um die beste Position, sondern es herrscht ständig Bewegung.<br />
Wenn noch die erweiterten Regeln dazu kommen, in denen Piloten Erfahrung sammeln können, um ihre Fähigkeiten zu steigern, oder während des Kampfes die Munition zur Neige geht, verleiht das dem Spiel eine ganz besondere Note.</p>
<p>Nachdem die Regeln abgehandelt sind, werden die verschiedenen Flugmodelle, ihre Geschichte und ihre technischen Daten im umfangreichen Hintergrundteil ausführlich beschrieben. Hier findet sich auch eine Vielzahl von Informationen, die für alle Freunde des <em>Warhammer 40.000</em>-Universums interessant sind. Für die Bemalung der Modelle sehr hilfreich, sind die vielen Farbtafeln, die eine Fülle an Inspirationen für die Gestaltung der eigenen Modelle bieten. </p>
<p>Sehr erfreulich sind die kompakten und trotzdem klaren und verständlichen Regeln. Schon nach wenigen Seiten hat man die grundlegenden Prinzipien verstanden und kann sich daran machen, die ersten Luftkämpfe auszufechten. Durch die Erweiterungsregeln kommen weitere interessante Elemente ins Spiel, die es ermöglichen, ganze Kampagnen aus dem <em>Warhammer 40.000</em>-Universum nachzuspielen. Mit den vorhandenen Regeln lassen sich so sehr schnell interessante Gefechte spielen, die zwar ohne komplizierte Regeln auskommen, aber trotzdem eine hohe taktische Tiefe nicht vermissen lassen.</p>
<p>Auch die Vielzahl an Missionen und ihre Präsentation tragen zum guten Gesamteindruck bei. Die Aufmachung des Buches ist durchweg gelungen und Dank der vielen Abbildungen, Fotos und Farbtafeln bekommt man einen sehr guten Eindruck von den Luftkämpfen im 41. Jahrhundert. Das Layout ist solide, wenn auch etwas einfallslos, erfüllt aber seinen Zweck. Die restliche Verarbeitung des Buches bietet keinen Grund zur Klage. Lediglich das Ungleichgewicht bei der Verteilung der Truppen fällt negativ auf, so hat z.B. die Imperiale Armee acht Flieger zur Auswahl, während sich die Orks mit nur zwei verschiedenen Modellen begnügen müssen. </p>
<p>Dadurch, daß man schon mit zwei Fliegern pro Seite spannende Schlachten austragen kann und man selten mehr als zwölf Maschinen benötigt, bleibt auch der Kostenfaktor in einem sehr übersichtlichen Rahmen. Dies ist ein weiterer positiver Aspekt des Spieles.</p>
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		<title>Imperial Armour Vol. 6: The Siege of Vraks Part Two</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ellermeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warhammer 40K]]></category>
		<category><![CDATA[Forgeworld]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Warhammer 40.000]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Belagerung von Vraks hat Forgeworld im Imperial Armour Vol. 5 eine epische Kampagne begonnen, die den Kampf des Imperiums gegen seinen Inneren Feind, die Häretiker und Chaosanhänger auf einen neuen Gipfel treibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Belagerung von Vraks hat Forgeworld im <em>Imperial Armour Vol. 5</em> eine epische Kampagne begonnen, die den Kampf des Imperiums gegen seinen Inneren Feind, die Häretiker und Chaosanhänger auf einen neuen Gipfel treibt.</p>
<p>Vraks ist ein Festungsplanet, der dem Departmento Munitorum als Waffendepot zur Versorgung der Imperialen Armee im Segmentum Obscurus dient, nahe am Auge des Schreckens. Als der Planet dem Ketzer-Kardinal Xaphan und seiner Rebellenarmee in die Hände fällt, setzen Bürokratie und Armee alle Hebel in Bewegung, um den strategisch unverzichtbaren Planeten wieder zurückzuerobern. Die Belagerung von Vraks beginnt.</p>
<p>Allen voran ist die 88. Belagerungsarmee des Todeskorps von Krieg. Ihnen gegenüber stehen die Renegaten Xaphans.</p>
<p>Hand in Hand ergänzen sich also die Kampagne und die Miniaturenreihe von Forgeworld, die das Todeskorps von Krieg hochdetailiert und abwechslungsreich in phantastischen Resinmodellen wiedergegeben haben.</p>
<p>Nachdem im ersten Teil der Belagerung der Kampf Meter für Meter über ein Jahrzehnt hinweg an den inneren Verteidigungsring getrieben wurde, bricht der Angriff nach dem Eintreffen neuer Chaostruppen zusammen, die von den finsteren Ritualen und astropathischen Signalen nach Vraks gelockt wurden. Waren die Renegaten bis dato mehr oder minder eine Variante der Imperialen Armee, gesellen sich in der Armeeliste der Häretiker nach und nach mehr Chaoselemente.</p>
<p>Das <strong>Imperial Armour Vol. 6</strong> bietet eine gelungene Mischung aus Hintergrund, Armeelistenvarianten, besonderen – nicht immer ausgeglichenen – Szenarien (inklusive Battlefleet Gothic und Aerounautica Imperialis) sowie stimmungsvoll retuschierten Fotos und Bemalschemata.</p>
<p>… und bereitet den Boden für den abschließenden, dritten Band vor. Für Spieler, die etwas für guten Hintergrund übrig haben, ist <strong>The Siege of Vraks</strong> ein absolutes Muß!</p>
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		<title>Warhammer 40K: Codex Space Marines</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Biegel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warhammer 40K]]></category>
		<category><![CDATA[Games Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Warhammer 40.000]]></category>

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		<description><![CDATA[144 Seiten und ein gutes Gewicht bringt der neue <strong>Codex Space Marine</strong> auf die Waage. Der erste Eindruck täuscht nicht, hier erhält man ein sehr umfangreiches Quellenbuch für sein Geld. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>144 Seiten und ein gutes Gewicht bringt der neue <strong>Codex Space Marine</strong> auf die Waage. Der erste Eindruck täuscht nicht, hier erhält man ein sehr umfangreiches Quellenbuch für sein Geld. Das Buch ist durchgehend illustriert und umfaßt 106 Seiten in schwarz/weiß und 38 Seiten koloriert. Inhaltlich setzt sich der Codex aus drei großen Teilen zusammen, dem Hintergrund über die Space Marines, den Informationen zu den einzelnen Truppen sowie dem Regel- und Armeelistenpart, wobei jedem der genannten Teile grob 50 Seiten zu fallen.</p>
<p><strong>Geschichte der Space Marines</strong></p>
<p>Viele der Spieler, die etwas länger dabei sind, sehnen sich die alten Codices aus der 2. Edition von <em>Warhammer 40.000</em> herbei. Diese sind auch heute noch sehr gesucht, da in diesen Büchern der Hintergrund und die Geschichte der einzelnen Völker mehr Bedeutung geschenkt wurde. Games Workshop hat darauf reagiert und mit dem neuen <strong>Codex Space Marine</strong> einen würdigen Nachfolger des damaligen Codex Ultramarines geschaffen und gleich auch einen guten Einstand zur 5. Edition. Wenn die weiteren Codices ebenso umfangreich und mit Hintergrundinformationen gefüllt sind wie dieser, wird sich das Warten für jeden Spieler lohnen. Man findet neben der Struktur eines Space Marine Ordens, Aufbau der Kompanien (inkl. Bild einer kompletten Space Marine Gefechtskompanie), vielen Hintergrundgeschichten zum Bruderkrieg und Ursprung der Space Marines auch eine farbige Karte des Imperiums und angrenzender Gebiete. Dabei gehen viele der Informationen sehr ins Detail, was für Hintergrundliebhaber eine wahre Freude sein dürfte.</p>
<p>Wo wir schon bei dem Begriff Codex Ultramarines sind, der neue Codex Space Marine ist sehr deutlich vom Codex Astartes geprägt und daher bieten sich die Ultramarines immer wieder als Paradebeispiel an. Auch wenn der Codex sehr umfangreich ist, so befaßt er sich ausschließlich mit den Regeln für codextreue Space Marine Orden, wie eben den Ultramarines.</p>
<p><strong>Des Imperators neue Kleider</strong></p>
<p>Was bringt die 5. Edition und insbesondere dieser neue Codex für die Armeen der Space Marines? Während die einen noch den Deathwatch Marines nachtrauern, die es nicht in die neue Edition geschafft haben, dürfte man sich an den neuen Truppentypen wie der Expugnator- und Protektorgarde erfreuen. Diese Elitetruppen sind zwar punkteintensiv, aber gerade die Protektorgardisten mit ihren verschiedenen Munitionstypen erweisen sich als wahre Alleskönner. Die Spezialmunition ist jeweils auf einen Gegnertyp zugeschnitten; Drachenfeuer gegen Orks, Höllenfeuer gegen Monströse Kreaturen, Kraken gegen Eldar oder Tau, und auch gegen andere Space Marines bzw. Chaos Space Marines gibt es einen passenden Munitionstyp, die Vergeltungsmunition. Ein Trupp solcher Veteranen in guter Deckung dürfte also einiges aufräumen, kostet dafür aber wie bereits erwähnt auch einiges an Punkten.<br />
Außerdem gibt es im Fuhrpark der Space Marines ein paar Neuerungen, so wurde unter anderem eine neue Variante des Land Raiders vorgeführt, der Land Raider Redeemer. Dieser mit Flammensturmkanonen bestückte Land Raider dürfte sich trotz der kurzen Reichweite der Flammenschablone bei nahkampflastigen Armeen großer Beliebtheit erfreuen. Der Land Speeder erhält ebenfalls eine weitere Variante, den Land Speeder Storm, welcher als Scouttransportfahrzeug konzipiert ist. Neben einer Transportkapazität von 5 Scouts verfügt der Land Speeder über einen Störsender, der Schocktruppen in der Nähe behindern kann.</p>
<p>In früheren Editionen bereits einmal in einer Space Marine Armee zu sehen, ein Kampfgeschütz. Die Salvenkanone ist mit ihren verschiedenen Geschoßtypen eine ebenfalls nicht zu unterschätzende Kriegsmaschine auf Seiten der Space Marines. Ein Auge sollte man auch auf die neue Ironclad-Cybot Variante werfen, die in der zweiten Produktwelle auch eine Miniatur erhalten dürfte.</p>
<p>Aber es gibt natürlich nicht nur neue Truppen, sondern auch Veränderungen an bestehenden Einheiten. So werden Space Marines nach lange konstanten Punktekosten um einen Punkt teurer. Durch eine Änderung am Cyclone-Raketenwerfer der Terminatoren dürfte man diese Modelle in Zukunft wieder häufiger sehen. Über ein Comeback dürfen sich außerdem die Scout Biker freuen. Früher wegen mangelnder Effizienz häufig nicht aufgestellt, bildet die neue Version schon ein fast Muß gegen Armeen mit vielen Fahrzeugen.</p>
<p><strong>Helden der Space Marines</strong></p>
<p>Eine Neuerung, welche gerade unter den Gegenspielern der Space Marines für taktisches Kopfzerbrechen führen dürfte, ist daß nun jede Armee, egal welchen Ordens, jedes Charaktermodell aus dem Space Marine Codex einsetzen darf.  So könnte in Zukunft Marneus Calgar an der Seite von Pedro Cantor in einem Orden der Vierten Gründung anzutreffen sein, natürlich unter anderen Namen, aber nicht weniger effektiv. Einige der besonderen Charaktermodelle sind sehr mächtige Charaktere, weshalb man – auch wenn man die Miniaturen noch so sehr mag – über deren Einsatz sorgfältig nachdenken sollte. Der Spielspaß kann unter solchen epischen Helden, gerade in kleineren Schlachten, etwas leiden und dann sollte man das Modell eher »nur« als normalen Helden aus der Armeeliste einsetzen.</p>
<p>Die Space Marines sind ein gutes Stück effizienter geworden, aber diese Effizienz hat natürlich auch ihren Preis. Die neue Armeeliste spiegelt dort den Hintergrund der Armee gut wieder. Man hat mobile und aggressive Einheiten, welche in der Regel zahlenmäßig in der Minderheit liegen werden.<br />
Nachteile oder Gründe gegen den Kauf, gibt es im Grunde außer Nichtgefallen keine. Inhaltlich sowie von der Verarbeitungsqualität läßt der <strong>Codex Space Marines</strong> keine Kritik zu und bestätigt das Preis-/Leistungsverhältnis durch den üppigen Inhalt und die vielen Grafiken.</p>
<p>Der umfangreiche Regelteil, welcher Space Marine Armeen in allen möglichen Varianten ermöglicht, in Kombination mit dem endlich wieder prallgefüllten Hintergrund bildet einen Warhammer 40.000 Codex, wie ihn man sich wünscht, und dürfte daher nicht nur für Space Marine Spieler, sondern generell für <em>Warhammer 40.000</em> Interessierte einen Blick oder Kauf wert sein.</p>
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		<title>AT-43</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 15:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT-43]]></category>
		<category><![CDATA[Rackham]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ihrem erfolgreichen Einstand in den Tabletop-Fantasybereich versucht sich die französische Figurenschmiede Rackham jetzt in den Weiten des Weltalls. Mit dem <strong>AT-43 Operation Damocles</strong> Initiation Set erschien Ende 2006 die Grundbox, die den Einstieg in dieses Spiel erleichtern sollte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ihrem erfolgreichen Einstand in den Tabletop-Fantasybereich versucht sich die französische Figurenschmiede Rackham jetzt in den Weiten des Weltalls. Mit dem <strong>AT-43 Operation Damocles</strong> Initiation Set erschien Ende 2006 die Grundbox, die den Einstieg in dieses Spiel erleichtern sollte. Neben einem umfangreichen, fünfsprachigen Regelwerk, einem Maßband und einigen Würfeln liegt das Hauptaugenmerk auf den vorbemalten Figuren, die der Box beiliegen. Hierbei handelt es sich um neun Elitesoldaten der menschlichen Truppen der U.N.A., die sogenannten Steel Troopers mit zwei Anführern und zwei Spezialwaffen. Diese werden begleitet von einem Mobilen Gefechtssystem, einem schwer gepanzerten und bewaffneten Kampfläufer namens Fire Toad. Diesen stehen die Therian gegenüber, hoch entwickelte, menschenähnliche Kriegsmaschinen, die von einer überragenden Intelligenz angeführt werden und die Galaxis nach ihren Vorstellungen umgestalten wollen. Die Truppe besteht aus acht Storm Golems, auch mit zwei Anführern und zwei Spezialwaffen ausgestattet, und einem Wraith Golgoth, ebenfalls ein schwerer Kampfläufer. Für diese Figuren sind natürlich auch Karten mit den Spielwerten enthalten, die unter anderem auch bei der Festlegung der Zugreihenfolge zur Anwendung kommen. Dazu befinden sich in der Box noch ein Container, der sowohl als Geländestück wie auch als Missionsziel fungieren kann, mehrere Mauersektionen und zwei Generatoren der Außerirdischen. Schließlich gibt es noch einen großformatigen Spielplan, den man als Geländeersatz nutzen kann.</p>
<p>Die menschlichen Figuren bestehen aus drei Teilen, Kopf, Torso und Unterleib, die man austauschen kann. Das Design der Figuren ist nicht wirklich aufregend, erfüllt aber seinen Zweck. Allerdings ist der Guß nicht der Beste, und einige der Figuren weisen störende Grate auf, die entfernt werden sollten. Die Bemalung besteht aus einer grauen Grundierung, die an einigen Stellen, wie z.B. im Gesicht oder am Gürtel durch andere Farben aufgepeppt und dann noch ein wenig geinkt wurde – zum Spielen noch akzeptabel. Besser sieht der Kampfläufer aus, hier ist der Guß sehr sauber und auch die Bemalung recht ordentlich gelungen. Zudem gibt es hier die Möglichkeit, die Waffensysteme auszutauschen. Die Therian bestehen lediglich aus einem Teil und bieten nicht die Möglichkeit der Variation der Figuren. Die Qualität der Figuren bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau wie bei den Steel Troopers. Gußgrate sucht man hier zwar vergeblich, allerdings sind dafür einige der feinen Teile verbogen oder nicht richtig gegossen. Auch die Bemalung ist nicht überragend, genügt aber dem allgemeinen Tabletopstandard. An dieser Stelle muss aber der Kampfläufer der Therian lobend erwähnt werden, der sowohl vom Design als auch von der Ausführung her wesentlich besser gelungen ist.</p>
<p>Die Regeln sind recht einfach gehalten. Das Grundprinzip besteht einfach im Vergleich des eigenen und des entsprechenden gegnerischen Wertes. Abhängig von der Differenz muß an Hand der so genannten Universaltabelle ein bestimmtes Würfelergebnis erreicht werden, um einen Erfolg zu erzielen. Diese Tabelle wird für fast alle spielrelevanten Proben genutzt. Nach einer kurzen Einleitung wird der Spieler in sechs einfachen Missionen mit den grundlegenden Regeln des Spieles vertraut gemacht. Die Übersetzung gibt keinen Grund zur Beanstandung, und durch den geschickten Aufbau des Regelwerkes kann man sich Stück für Stück mit dem Spielablauf vertraut machen. Hier findet man ein einsteigerfreundliches Regelwerk, das sich an Neulinge richtet. Erfahrene Spieler werden mit diesen sehr einfach gehaltenen Regeln aber nicht viel anfangen können. In diesem Fall sollten sie sich lieber direkt mit den anspruchsvolleren Regeln des Grundregelwerkes beschäftigen.</p>
<p>Der knapp 130 Seiten starke Softcoverband mit den richtigen Spielregeln teilt sich grob in drei Teile, die wieder durchgehend hochklassig illustriert sind. </p>
<p>Den ersten Teil des Buchs nehmen die Betrachtung des Spielhintergrundes und die Vorstellung der vier bisher geplanten Rassen ein. Hier erfährt man nicht nur etwas über den Hintergrund der betreffenden Völker sondern auch über ihre gesellschaftlichen Strukturen und den Aufbau ihrer Truppenverbände. </p>
<p>Die schon aus der Grundbox bekannten United Nations of Ava machen den Anfang. Diese selbsternannten Verteidiger der Menschheit haben nach anfänglich horrenden Verlusten den Kampf gegen alle inneren und äußeren Bedrohungen ihrer Gesellschaft aufgenommen und begonnen die Schlacht zum Gegner zu tragen. Danach wird etwas mehr Licht in den Ursprung und die Ziele der Therian gebracht, die die Bevölkerung der Galaxis bedrohen und sie ihrem Entwicklungsprogramm opfern wollen. Der Red Blok, als zweite große menschliche Zivilisation, folgt direkt im Anschluß. Bei dieser Fraktion handelt es sich ursprünglich um die unterdrückten Massen der Arbeiter, die auf Ava und den Kolonien ausgebeutet wurden und sich nach einer mehr oder minder erfolgreichen Revolte in einem Kollektiv zusammengeschlossen und ihre Unabhängigkeit ausgerufen haben und diese nun nach allen Seiten hin verteidigen wollen. Das vorerst letzte Volk sind die Karman. Bei diesen handelt es sich um intelligente Affen mit einem Hang zur Philosophie. Sie treten für eine universelle Ordnung ein und sträubten sich anfangs, in den Konflikt zwischen Menschen und Therian verwickelt zu werden. Doch mittlerweile sind sie zu dem Schluß, gekommen eingreifen und der Galaxis Frieden bringen zu müssen.</p>
<p>In den eigentlichen Regeln werden die verschiedenen Spielmechanismen wesentlich ausführlicher behandelt als in den Kurzregeln der Einsteigerbox. Neben grundsätzlichen Dingen wie z.B. der Bestimmung von Sichtlinien, der Erklärung der Kartenwerte und der Erläuterung der Wirkungsweisen der verschiedenen Waffen wird hier sehr viel Wert auf die taktischen Möglichkeiten gelegt, die sich durch die Vergabe von Befehlen oder die richtige Zusammenstellung der Truppen ergeben. Veranschaulicht werden die einzelnen Regeln immer wieder durch illustrierte Beispiele, die sämtliche Unklarheiten beseitigen. Rackham ist hier ein schlüssiges, komplexes aber nicht kompliziertes Spielsystem gelungen, in welches man sich ohne größere Schwierigkeiten schnell einarbeiten kann.</p>
<p>Das Buch schließt mit dem Anhang, in dem sich neben einem Schlachtbericht mit ausführlichen Kommentaren der Spieler auch mehrere Missionen befinden, die vom Anspruch her immer höhere Anforderungen an die Spieler stellen. Ebenso finden sich hier die Regeln für Geländeteile und ihren Einsatz, ein umfangreiches Glossar, das alle spielrelevanten Begriffe zusammenfaßt und die Regeln, um eigene Einheiten der Therian oder der U.N.A. auszuheben und in die Schlacht zu führen.<br />
Die U.N.A. Steel Troopers Unit Box enthält eine Einheit der Elitetruppen der United Nations of Ava mit sechs Figuren, einschließlich einem Anführer und einer Figur mit Raketenwerfer, inklusive sechs alternativen Köpfen. Dazu kommen noch drei Karten mit Profilen für die Figuren. Die Figuren selbst unterscheiden sich in der Bemalung nicht sonderlich von denen aus der Grundbox. Das Design der Figuren ist zweckmäßig und paßt gut zu einer organisierten Armee, ohne jedoch zu statisch zu wirken. Der Guß ist bis auf einige kleine Gußgrate fehlerfrei. Die Bemalung beschränkt sich auch hier auf drei Grundfarben, die mit Hilfe einer Wash noch ein wenig aufgewertet wurde.</p>
<p>Passend dazu kommt die U.N.A. Steel Troopers Attachment Box mit sechs Figuren, um die Einheit schlagkräftiger zu machen. Neben einem Offizier finden sich noch ein Sanitäter, ein Mechaniker, ein normaler Soldat und zwei Spezialisten mit schweren Waffen in der Box. Auch hier gibt es wieder alternative Helme für alle Figuren und insgesamt acht Karten mit den Spielwerten, wobei die meisten für den Offizier gedacht sind und seine Werte für verschiedene Ränge repräsentieren. Das Niveau der Bemalung und des Gusses bewegt sich leicht über dem der Einheiten-Box.</p>
<p>Mit der U.N.A. Star Troopers Unit Box betritt nun auch die normale Infanterie das Schlachtfeld. Der Trupp aus acht Figuren unterscheidet sich lediglich in einigen Details von den Steel Troopers. Neben sechs normalen Soldaten gibt es zusätzlich noch einen Anführer und ein schweres MG. Gußgrate sucht man bei dieser Box vergeblich, und auch die Qualität der Bemalung konnte im Vergleich zu den Vorgängerboxen noch einmal gesteigert werden.</p>
<p>Damit die Soldaten nicht alleine in die Schlacht geschickt werden, gibt es natürlich noch die U.N.A. Star Troopers Attachment Box. Auch hier finden sich ein Offizier und ein Sanitäter wieder, dazu kommen noch einen Sprengmeister und drei Soldaten mit Spezialwaffen, nämlich einem Flammenwerfer, einem MG und einem Raketenwerfer. Ebenfalls dabei sind sechs alternative Helme und acht Karten, wobei auch hier wieder die meisten Karten auf den Offizier entfallen. Die Qualität des Gusses und der Bemalung entspricht in etwa der Einheiten-Box und bietet kaum Anlaß zur Beanstandung.</p>
<p>Den Anfang der Spezialeinheiten bildet die U.N.A. Wing Trooper Unit Box. Die in der Box enthaltenen sechs Figuren, einschließlich einem Anführer und einem Soldaten mit Spezialwaffe, sind mit Sprungmodulen ausgestattet, die ihnen eine wesentlich gesteigerte Mobilität verleihen. So haben sie die Möglichkeit, weit hinter die feindlichen Linien zu gelangen. Auch in dieser Box finden sich neben den Karten mit den Werten auch wieder Köpfe zum Austauschen. Die Posen der Modelle sind nicht wirklich einfallsreich, erfüllen aber ihren Zweck. Wie schon bei den anderen Boxen ist die Qualität durchaus in Ordnung.</p>
<p>Die stärkste Infanterieeinheit der White Stars bietet die U.N.A. Steel Tac Arms Unit Box. Hierbei handelt es sich um Soldaten, die in einen komplett gepanzerten Anzug gesteckt und sich mit jeweils zwei Spezialwaffen ausgerüstet wurden, um die härteste Gegnern stellen können. In der Box befinden sich drei Tac Arms und ein Austauschkit, mit dem man einen davon zum Anführer aufwerten kann. Das Design der Figuren ist etwas klobig, paßt aber recht gut zu ihrer Aufgabe auf dem Schlachtfeld. Beim Guß gibt es durchaus einige Mängel. Auch die Bemalung ist nicht sonderlich gelungen.</p>
<p>Den Abschluß bildet ein Mobiles Gefechtssystem, die Fire Toad MK.02 Unit Box. Die optischen Unterschiede zu der schon aus der Grundbox bekannten MK.01 sind minimal, allerdings ergeben sich aus der Möglichkeit einer unterschiedlichen Bewaffnung und der verschiedenen Profile teils gravierende Unterschiede im Spieleinsatz. Neben der Standardbewaffnung ist in der Box noch ein Satz zusätzlicher Waffen enthalten. Die vier mitgelieferten Karten bieten daher auch unterschiedliche Profile, um die jeweilige Bewaffnung zu berücksichtigen. Gestaltung und Bemalung können durchaus als gelungen bezeichnet werden. Zusätzlich befindet sich in der Box noch ein Versorgungscontainer, der im Spiel sowohl als Geländeteil als auch als Szenarienziel eingesetzt werden kann.</p>
<p>Diesem Aufgebot stellen die Therianer ihre eigenen Infanterietruppen in Form der Therian Storm Golem Unit Box entgegen. Ähnlich wie bei ihren menschlichen Gegenstücken gibt es auch hier wieder vier normale Soldaten, einen Anführer und einen Kämpfer mit Spezialwaffe in der Box. Dazu kommen wieder drei Karten mit den entsprechenden Werten. Die Modelle haben nur noch auf den ersten Blick Ähnlichkeit mit den Storm Golems aus der Grundbox. Die Rüstungen sind wesentlich detaillierter gearbeitet und auch bei der Bemalung konnte noch einiges zugelegt werden.</p>
<p>Die dazugehörige Therian Storm Golem Attachment Box enthält ebenfalls sechs Modelle. Angeführt vom Overseer gibt es noch vier Storm Golems mit Spezialwaffen, je zwei Flamer und zwei Sonic Guns, außerdem ist noch eine Figur mit einem Relais enthalten, die die Aktivierung der Einheit unterstützt. Acht Karten listen die alternative Ränge für den Overseer und die Werte der restlichen Figuren. Die Figuren ähneln bis auf die Bewaffnung in der Qualität des Gußes und der Bemalung den Figuren aus der Unit Box, lediglich der Overseer sticht durch sein elegantes Design ins Auge und sollte daher gesondert erwähnt werden.</p>
<p>Um den schweren Waffen des Gegners etwas entgegenzusetzen wurde die Therian Bane Goliaths Unit Box entwickelt. Es handelt sich hier um drei Figuren, die auf ihren vier spinnenartigen Beinen über das Schlachtfeld huschen, und sich auf die schwer gepanzerten Einheiten des Gegners zu stürzen und diese mit Hilfe ihrer beiden Spezialwaffen ausschalten. Neben den Figuren gibt es noch ein auswechselbares Rückenmodul um einen der Goliaths zum Anführer aufzuwerten und zwei Karten mit den jeweiligen Spielwerten. Der Guß der Figuren ist sauber, leider kommt die Bemalung etwas lieblos und eintönig daher. Auch haben einige der dünnen Beinchen beim Transport etwas gelitten und müssen wieder in Form gebracht werden.</p>
<p>Bei den Einheiten der Therian Assault Medusas Unit Box handelt es um schwebende Kampfdrohnen, die eine Masse an peitschenähnlichen Tentakeln hinter sich her ziehen. Neben den beiden normalen Figuren befinden sich noch ein Anführer und eine mit einer Spezialwaffe ausgerüstete Drohne in der Box. Das Design der Figuren ist außergewöhnlich, paßt aber sehr gut zu ihrer Geschichte. Guß und Bemalung bieten auch keinerlei Grund zur Beanstandung.</p>
<p>Auch die Therian Hekat Golgoth Unit Box fällt zuerst einmal durch ihr Design auf. Ein dreibeiniges MGS ist schon sehr ungewöhnlich, wenn es auch noch eine der schnellsten bisher erhältlichen Einheiten ist, wird die Sache richtig interessant. Mit seiner Bewaffnung kann diese Figur innerhalb kürzester Zeit gegnerische MGS ausschalten oder zur Not auch Infanterieeinheiten aufreiben. Neben der eigentlichen Figur finden sich in der Box noch die beiden dazugehörigen Referenzkarten und drei der Mauersektionen, die schon aus der Grundbox bekannt sind.</p>
<p>Um noch mehr Feuerkraft auf das Schlachtfeld zu bringen, gibt es schließlich die Therian Wraith Golgoth Unit Box. Ebenso wie der Wraith aus der Grundbox ist dieser gleichermaßen gut dafür ausgerüstet sowohl gegnerischen MGS als auch der Infanterie das Leben schwer zu machen. Auch hier gibt es eine Zusatzwaffe, die es dem Spieler ermöglicht, sich auf seine Gegner einzustellen. Sowohl Guß und Bemalung sind gut gelungen und zählen zu dem Besten, was Rackham bisher für <em>AT-43</em> abgeliefert hat. Daneben enthält die Box einen weiteren Container.</p>
<p><em>AT-43</em> verfügt über einige recht einfache, aber wirkungsvolle Spielmechanismen, die es auch den nicht ganz so erfahrenen Tabletop-Interessierten ermöglichen, in relativ kurzer Zeit einen Einstieg in das Spiel zu finden. Die Feinheiten der Regeln und die verschiedenen Möglichkeiten, die einem Spieler mit seinen Truppen zur Verfügung stehen, erschließen sich erst im Laufe einiger Spiele, so daß auch für den erfahrenen Spieler das Spiel immer neue Herausforderungen bietet. </p>
<p>Über die Qualität der Figuren kann man geteilter Meinung sein. Während das Design sowohl der U.N.A.-Truppen als auch der Therianer durchaus ansprechend ist, weisen die Gußqualität und die Bemalung bei den älteren Figuren teilweise noch erhebliche Qualitätsmängel auf. Allerdings sollte man sich hier wieder in Erinnerung rufen, daß es <em>AT-43</em> den Spielern ermöglichen soll, sofort loszuspielen ohne erst viel Zeit mit dem Zusammenbau und der Bemalung der Figuren zu verbringen. Von diesem Standpunkt aus gesehen ist die Qualität der Bemalung durchaus in Ordnung. Und wer mehr Wert auf eine optisch ansprechende und individuelle Armee legt, kann die Figuren nach seinen Vorstellungen umgestalten.</p>
<p>Abschließend kann man sagen, daß Rackham hier ein faszinierendes Spiel gelungen ist, daß sowohl völlige Neueinsteiger als auch alte Tabletophasen anspricht und noch viel Entwicklungspotential bietet. Man darf also durchaus gespannt sein, wie sich die Konflikte in diesem Spieluniversum durch die künftigen Neuerscheinungen weiter entfalten.</p>
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		<title>Urban War &#8211; Kampfgruppen Einsätze: Starter Set Triaden</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 11:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urban War]]></category>
		<category><![CDATA[Miniaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Ulisees Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitgleich zur Veröffentlichung des deutschen Regelwerkes von Urban War: Kampfgruppen Einsätze hat Ulisses Spiele für jede Fraktion, die in die Kämpfe auf Iskandria verwickelt ist, ein passendes Miniaturen-Set zusammengestellt, um neuen Spielern einen direkten Einstieg zu ermöglichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/Urban War/xUrban War Triads Starter 33404_front_lg.jpg" alt="" /></p>
<p>Zeitgleich zur Veröffentlichung des deutschen Regelwerkes von <strong>Urban War: Kampfgruppen Einsätze</strong> hat Ulisses Spiele für jede Fraktion, die in die Kämpfe auf Iskandria verwickelt ist, ein passendes Miniaturen-Set zusammengestellt, um neuen Spielern einen direkten Einstieg zu ermöglichen.</p>
<p>In die finsteren Abgründe der organisierten Kriminalität führt uns das Starter Set Triaden (27,00). Die sieben enthaltenen Figuren stellen ein kleine Zelle innerhalb des Galaxieumspannenden Netzwerks dieser Organisation dar. Diese Truppe setzte sich zusammen aus dem Triaden Boß, einer Kabuki Puppe, einem Sumo Leibwächter und vier Gefolgsmännern.</p>
<p>Während die vier Gefolgsmänner mit ihren Gaussgewehren den nötigen Feuerschutz geben, glänzen der Boß und die Puppe trotz vorhandener Fernkampfoption vor allem im Nahkampf. Der Sumo hingegen ist nur auf den Kampf Mann gegen Mann beschränkt und sollte versuchen, die gegnerischen Reihen möglichst schnell und unbeschadet zu erreichen. Die Fähigkeiten der verschiedenen Figuren ergänzen sich recht gut, und so lassen sich mit etwas Übung effektive Manöver ausführen.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/Urban War/xUrban War Triads Starter 33404_lg.jpg" alt="" /></p>
<p>Die sechs normalen Figuren präsentieren sich im 28mm-Maßstab während der Sumo Leibwächter fast doppelt so groß und breit wie seine Kameraden ist. Das Design mit seiner Kombination aus traditionellen chinesisch/japanischen Trachten mit Gasmasken und automatischen Waffen wirkt zwar etwas gewöhnungsbedürftig, paßt aber letzten Endes gut zu den Figuren und ihrem Hintergrund. Besonders hervor tun sich bei diesem Set der mit mechanischen Teilen aufgerüstete Sumo und die fragile und detaillierte Kabuki. An allen Figuren finden sich Gußgrate, die aber größtenteils ohne Probleme mit einem Skalpell entfernt werden können. Lediglich bei einer Figur muß noch ein Teil geklebt werden, aber auch hier kommt man ohne Stiften aus. Die restlichen Figuren bestehen jeweils nur aus einem Teil.</p>
<p>Mit dem <strong>Starter Set Triaden</strong> hat man eine gute Basis um die Möglichkeiten von <strong>Urban War</strong> anzutesten und sich einen Überblick über die Stärken und Schwächen seiner Fraktion zu verschaffen. Für den Maler und Sammler bieten sich die Kabuki und der Sumo geradezu an, da man diese Kombination aus alten und neuen Stilelementen nur selten findet und sie viel Fläche für die eigene Kreativität bieten.</p>
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		<title>Urban War &#8211; Kampfgruppen Einsätze: Starter Set Junkers</title>
		<link>http://tabletop-insider.de/urban-war-kampfgruppen-einsaetze-starter-set-junkers</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 11:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Ulisees Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitgleich zur Veröffentlichung des deutschen Regelwerkes von Urban War: Kampfgruppen Einsätze hat Ulisses Spiele für jede Fraktion, die in die Kämpfe auf Iskandria verwickelt ist, ein passendes Miniaturen-Set zusammengestellt, um neuen Spielern einen direkten Einstieg zu ermöglichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/Urban War/xUrban War Junkers Starter 33605_front_lg.jpg" alt="" /></p>
<p>Zeitgleich zur Veröffentlichung des deutschen Regelwerkes von <strong>Urban War: Kampfgruppen Einsätze</strong> hat Ulisses Spiele für jede Fraktion, die in die Kämpfe auf Iskandria verwickelt ist, ein passendes Miniaturen-Set zusammengestellt, um neuen Spielern einen direkten Einstieg zu ermöglichen.</p>
<p>Das Starter Set der Junker (30,00) spiegelt die militärische Organisation und den exzessiven Einsatz von billigen aber schwachen Truppen wieder. Von den acht in der Box enthaltenen Figuren sind vier Legionäre, zwei Auxilia, eine Legionär Exo-Suit und einen Legionär Decurion. Hier wird auch gleich die Vorliebe der Junker für den Nahkampf deutlich, da ihre Ausrüstung nur Schüsse aus nächster Distanz zuläßt.</p>
<p>Leider hat man beim Spielen dieser Aufstellung kaum andere Optionen, als die Distanz zum Gegner möglichst schnell zu überbrücken und diesem dann entweder mit Schrotflinten oder gleich mit dem Schwert zu Leibe zu rücken. Lediglich der Decurion und die Exo-Suit erlauben einen etwas flexibleren Einsatz ihrer Fähigkeiten.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/Urban War/xUrban War Junkers Starter 33605_lg.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Box enthält acht Figuren im 28mm-Maßstab, wobei die Exo-Suit etwas größer ist und auch auf einer größeren Base steht als die anderen Figuren. Das Design der Figuren orientiert sich sehr stark an den römischen Legionen und ist recht einfach und gradlinig gehalten. Die Gußgrate halten sich in einem erträglichen Rahmen und lassen sich ohne großen Aufwand von den Figuren entfernen. Bei fast allen Figuren müssen die Ausrüstung und Bewaffnung noch angeklebt werden, dies stellt aber keine größere Anforderung dar. Ärgerlicher war allerdings das Fehlen der Schilde für die beiden Auxilia, die wohl beim Packen der Box vergessen wurden.</p>
<p>Das <strong>Starter Set Junkers</strong> bietet leider keine allzu großen Variationen, was die spielerischen Möglichkeiten angeht. Bei dieser relativ geringen Punktzahl kommt der große Vorteil dieser Armee, den Gegner mit billigen Einheiten regelrecht zu überschwemmen, noch nicht zum Tragen. Im Gegenzug erhält man einige sehr interessante Modelle, die grade in dichter Formation einen guten Eindruck machen und mit denen man wunderbar eine römische Legion in ferner Zukunft darstellen kann.</p>
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		<title>Urban War &#8211; Kampfgruppen Einsätze: Starter Set VASA</title>
		<link>http://tabletop-insider.de/urban-mammoth</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 11:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Miniaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
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		<description><![CDATA[Zeitgleich zur Veröffentlichung des deutschen Regelwerkes von Urban War: Kampfgruppen Einsätze hat Ulisses Spiele für jede Fraktion, die in die Kämpfe auf Iskandria verwickelt ist, ein passendes Miniaturen-Set zusammengestellt, um neuen Spielern einen direkten Einstieg zu ermöglichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/Urban War/xUrban War VASA Starter 33704_front_lg.jpg" alt="" /></p>
<p>Zeitgleich zur Veröffentlichung des deutschen Regelwerkes von <strong>Urban War: Kampfgruppen Einsätze</strong> hat Ulisses Spiele für jede Fraktion, die in die Kämpfe auf Iskandria verwickelt ist, ein passendes Miniaturen-Set zusammengestellt, um neuen Spielern einen direkten Einstieg zu ermöglichen.</p>
<p>Dieses Starter Set (27,00) widmet sich der Polizei- und Ordnungsmacht VASA und beinhaltet insgesamt sechs Figuren. Im Einzelnen handelt es sich bei diesen Figuren um einen Erzengel, einen Entstörer Sergeant, einen Entstörer Scharfschützen, zwei Entstörer mit Gaussgewehr und zwei Entstörer mit Schockstab. Mit dieser Figurenzusammenstellung hat man vier solide Grundtruppen, einen dazu passenden Anführer und zwei Spezialisten, die sich in ihrem Aufgabengebiet deutlich voneinander unterscheiden.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/Urban War/xUrban War VASA Starter 33704_lg.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Zusammenstellung der Figuren der Starter Box ist durchaus sinnvoll, da man neben den Grundmechanismen des Spieles auch gleich einige etwas speziellere Optionen zur Verfügung hat. Insgesamt bekommt man eine gute Auswahl an Figuren, die es dem geneigten Spieler direkt ermöglichen, in das Spielsystem einzusteigen.</p>
<p>Die sieben, teils mehrteiligen, Figuren im gängigen 28mm-Maßstab sind sauber gegossen und sehr stimmig und detailreich modelliert. Die vorhandenen Gußgrate können mit minimalem Arbeitsaufwand entfernt werden. Die Ausnahme bildet hier der Entstörer Sergeant, der von einem deutlich sichtbaren Grat umgeben wird, der auch einige Details der Figur beeinträchtigt und nur mit äußerster Vorsicht entfernt werden kann. Der Zusammenbau der Figuren beschränkt sich meist auf das Ankleben der Waffen, wobei man auf das Stiften verzichten kann, da die Klebeflächen groß genug sind.</p>
<p>Mit dem <strong>Starter Set VASA</strong> bekommt man zu einem recht günstigen Preis eine ausgewogene Mischung von Figuren, die sowohl spielerisch als auch von optischen Gesichtspunkten her gefallen dürfen. Durch das Design der Figuren lassen sich diese durchaus für andere SciFi-Systeme zweckentfremden, aber auch der Sammler und Maler kommt bei dem Erzengel oder dem Sergeant auf seine Kosten.</p>
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		<title>AT-43 (Oktoberneuheiten)</title>
		<link>http://tabletop-insider.de/at-43-oktoberneuheiten</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 11:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT-43]]></category>
		<category><![CDATA[Miniaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Rackham]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Neuerscheinungen für das Sci-Fi-Tabletop AT-43 der französischen Firma Rackham haben nun einige Zeit auf sich warten lassen, aber jetzt, da endlich die Oktober-Neuheiten erhältlich sind, nehmen wir uns die Zeit, einen intensiven Blick darauf zu werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neuerscheinungen für das Sci-Fi-Tabletop <strong>AT-43</strong> der französischen Firma Rackham haben nun einige Zeit auf sich warten lassen, aber jetzt, da endlich die Oktober-Neuheiten erhältlich sind, nehmen wir uns die Zeit, einen intensiven Blick darauf zu werfen.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/RK51014.jpg" alt="" /></p>
<p>Mit <strong>Colonel Stark &amp; Cobra</strong> (RK51014) steht der ultimative Anführer für die <em>U.N.A.</em> bereit. Hier hat man die Möglichkeit, den Guten entweder als Infanteriefigur einem Trupp Soldaten anzuschließen oder in seinem MGS &#8220;Cobra&#8221; Jagd auf gegnerische Figuren machen zu lassen. Die Spielwerte dieser Figur machen ihn zum idealen Anführer seiner Armee, und auch die Kampffähigkeiten sind nicht zu verachten. An der Bemalung des MGS gibt es nichts auszusetzen, einen besonders schönen Akzent setzen hier die Kampfbeschädigungen, die der Läufer im Zuge der verschiedenen Schlachten erhalten hat. Die Einzelfigur von Colonel Stark ist ebenfalls sauber, wenn auch nicht sonderlich einfallsreich in Grau mit dezentem Tarnmuster gehalten. Allerdings ist der breite Gußgrat, der rund um die Figur führt, sehr ärgerlich, da seine Entfernung sichtbare Spuren an der Bemalung hinterlassen würde.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/xRK51015.jpg" alt="" /></p>
<p>In der <strong>Jam TacArms</strong> (RK51015) erhält man drei schwer gepanzerte Soldaten, deren Hauptaufgabe es ist, die gegnerischen MGS lahm zu legen, und die damit zur unverzichtbaren Truppenauswahl werden, wenn es gegen einen Feind geht, der sich auf solche Kriegsmaschinen verläßt. Eine schöne Einheit, die auch etwas mehr taktische Tiefe in das Spielgeschehen bringt. Hier gibt die Bemalung keinen Grund zur Beanstandung und kann sich durchaus sehen lassen.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/xRK52013.jpg" alt="" /></p>
<p>Nach einer kurzen Ruhepause gibt es auch für die <em>Therian </em>neue Einheiten, um ihre Industriewelt zu verteidigen. Die <strong>Assault Golems: Attachment Box</strong> (RK52013) enthält sechs Figuren, mit denen man seinen Golem-Trupp durch Spezialisten und Anführer wesentlich effektiver machen kann. Auch hier ist ein Einsatz dringend angeraten, da nur durch diese Erweiterung das Potential der Aussault Golems wirklich ausgeschöpft werden kann. Leider kann man nicht alle enthaltenen Spezialisten in seine Einheit integrieren, so daß immer wieder Figuren über bleiben. Die Bemalung der Figuren ist gehobener Tabletop-Standard, auch sucht man Gußgrate vergeblich. Allerdings irritiert, daß sich die Farbgebung zwischen der Unit Box und der Attachment Box sichtbar unterscheidet. Dies sorgt auf dem Spieltisch für ein etwas merkwürdiges Aussehen der Einheit.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/xRK52012.jpg" alt="" /></p>
<p>Mit einer <strong>Assault Goliaths: Unit Box</strong> (RK52012) sollte man sich eigentlich vor keinem Gegner größere Sorgen machen. Gleichermaßen geeignet für den Einsatz gegen Infanterie und MGS gibt es wenig, das einem konzentrierten Angriff dieser Kriegsmaschinen standhalten kann. Diese Einheit ist zwar kein unbedingtes &#8220;Muß&#8221; wie manch andere Truppentypen, aber durch ihre Flexibilität können sie auf taktische Anforderungen wesentlich besser reagieren als andere Truppen. Leider wurde bei der Verarbeitung der Figuren nicht mit so viel Sorgfalt gearbeitet, wie nötig gewesen wäre. Die massiven Gußgrate an zwei der drei Figuren machen die an sich recht gute Bemalung wieder zunichte, allerdings stört natürlich noch mehr, daß die Figuren innerhalb der Box sich in ihre Einzelteile zerlegt haben. Anscheinend liegt hier ein Klebefehler vor, der mit etwas Plastikkleber behoben werden muß.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/xRK53013.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/xRK53014.jpg" alt="" /></p>
<p>Das Hauptaugenmerk der letzten Veröffentlichungen liegt aber ganz klar auf den Truppen des <em>Red Blok</em>. Die <strong>RPG Soldaty: Unit Box &amp; Attachment Box</strong> (RK53013, RK53014) enthalten jeweils sechs Figuren, mit denen man ein solides Kernstück für seine Armee hat. Die Ausrüstungsoptionen ermöglichen es diesen Soldaten auch, sich mit schwer gepanzerten Gegner oder gar MGS anzulegen und diese mit einiger Wahrscheinlichkeit auch aufzuhalten oder zumindest zu schwächen. Die Figuren sind sauber bemalt und ordentlich verarbeitet. Alles in allem eine grundsolide Erweiterung für jede Armee des Kollektivs.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/xRK53012.jpg" alt="" /></p>
<p>Die <strong>Strielitz Kolossus</strong> (RK53012) beherbergt den Alptraum jeder Infanterieeinheit. Diese drei schwer gepanzerten Kampfanzüge, ausgestattet mit Flammenwerfer und Maschinengewehr können sich innerhalb eines Zuges durch eine ganze Einheit gewöhnlicher Soldaten schlachten und sind, Dank ihrer eigenen Panzerung, nur mit großem Einsatz zu stoppen. Mit dieser Einheit hat man wahrscheinlich die beste Anti-Infanteriewaffe, die es zur Zeit in den Arsenalen des Red Blok zu finden gibt. Auch hier ist die Bemalung sehr gut ausgefallen und gibt keinen Grund zur Beanstandung.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/xRK53010.jpg" alt="" /></p>
<p>Auch ein MGS darf bei den Veröffentlichungen nicht fehlen. Hier kommt der <strong>Nakovalny </strong>(RK53010) zum Einsatz. Ähnlich wie bei den Strielitz liegt das Hauptaugenmerk auf dem Einsatz gegen leichte Infanterie. Sowohl durch seine Bewaffnung als auch seine Geschwindigkeit eignet er sich ganz hervorragend dafür, Lücken in den eigenen Reihen zu schließen und den Gegner am Vorrücken zu hindern. Dazu gibt es noch einen Container, der sowohl als Missionsziel als auch als Geländestück eingesetzt werden kann. Wenn man von zwei kleineren Gußgraten an der Unterseite des Modells absieht, gibt es auch an dieser Miniatur weder an der Bemalung noch am Zusammenbau etwas auszusetzen.</p>
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<p>Natürlich braucht eine Armee auch Führer, in diesem Falle <strong>Sgt. Anastasiya Tymofiyeva</strong> (RK53011). Die Gute gibt eine hervorragende Anführerin für die zahllose Infanterie des Red Blok ab und kann sich zur Not auch noch im Kampf behaupten. Eine durchaus lohnende Anschaffung für alle Spieler, wenn man von der wirklich miserablen Bemalung absieht. Hier wurde weder auf Schattierungen geachtet, noch wurde Wert darauf gelegt, daß die Farbe auch die richtigen Stellen bedeckt.</p>
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<p>Die <strong>Colonels Odin + Manon</strong> (RK53015) können die Rolle des Anführers übernehmen. Entweder kann man sie dazu einsetzen, beschädigte MGS wieder auf Vordermann zu bringen, oder man setzt sie in ihren modifizierten Kossak-Kampfläufer und läßt sie die schweren Geschütze des Gegners zum Verstummen bringen. Welche Aufgabe man den beiden auch zugedacht hat, sie werden sie mit Sicherheit erfüllen können. Der Kossak ist ordentlich bemalt, wenn auch nicht so gut wie die Cobra von Colonel Stark. Leider kann dieser Standard bei Odin + Manon nicht gehalten werden und sie kranken, wie viele der anderen Helden auch, an unsauberer Bemalung und unschönen Gußgraten.</p>
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<p>Das <strong>Army Book: Karmans</strong> (RK50009), welches leider bisher nur in englischer und französischer Sprache vorliegt, beschäftigt sich mit den intelligenten Menschenaffen des AT-43-Universums. Neben der Vorstellung der verschiedenen Truppentypen beschäftigt es sich ausführlich mit der Herkunft der Karman, ihrer Philosophie und ihrer Rolle innerhalb der Galaxie. Die Aufmachung und Gestaltung des 64 Seiten starken Bandes bewegt sich auf dem von Rackham gewohnten hohen Niveau und läßt keine Fragen zu diesem Volk offen.</p>
<p>Leider ist es Rackham bisher noch nicht gelungen, einen einheitlichen Qualitätsstandard für ihre vorbemalten Figuren zu etablieren. Während die normalen Infanterieeinheiten, bis auf einige Ausnahmen, eine recht ordentliche Bemalung haben und grade die MGS sogar sehr gut sind, fallen die Einzelfiguren deutlich ab. Hinzu kommen bei dieser Lieferung anscheinend Schwierigkeiten mit der Verklebung einiger Figuren und auch mit den Verkaufsboxen. Diese fielen fast alle auseinander, glücklicherweise gingen aber keine Einzelteile und Karten verloren.</p>
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