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	<title>Tabletop Insider - Das Magazin für Tabletop-Spiele und Miniaturen &#187; Rackham</title>
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	<description>Die Website des Tabletop-Insider</description>
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		<title>Warmachine: Pirates of the Broken Coast</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warmachine]]></category>
		<category><![CDATA[Rackham]]></category>
		<category><![CDATA[Steampunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Band der Reihe <em>Forces of Warmachine</em> von Privateer Press beschäftigt sich mit den allseits beliebten <strong>Pirates of the Broken Coast</strong>. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Söldnern, deren Mitglieder von allen Armeen der Iron Kingdoms angeheuert werden können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Band der Reihe <em>Forces of Warmachine</em> von Privateer Press beschäftigt sich mit den allseits beliebten <strong>Pirates of the Broken Coast</strong>. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Söldnern, deren Mitglieder von allen Armeen der Iron Kingdoms angeheuert werden können. Natürlich kann man die Piraten auch als eigenständige Fraktion oder zusammen mit anderen Söldnern ins Feld führen.</p>
<p>Die Einleitung des Bandes besteht aus einer Kurzgeschichte, in der die Protagonisten des Bandes, ihre Beziehungen zueinander und ihre Motivationen vorgestellt werden. Die beiden nicht besonders befreundeten Piratenkapitäne Shae und Bart begraben kurzfristig ihre Zwistigkeiten, um eine Küstenfestung zu überfallen, in deren Inneren sie einen gewaltigen Schatz vermuten. Der Überfall gelingt, doch die Beute ist etwas ganz anderes, als die Beteiligten erwartet hatten. In der Zwischenzeit versucht auch ein dritter Pirat, der untote Rengrave, mit seinem verfluchten Schiff den anderen ihre Beute wieder abzujagen und sie auf den Meeresgrund zu schicken.</p>
<p>Die Geschichte wird aufgelockert durch verschiedene Einschübe, die einen tiefer gehenden Eindruck vom Piratenleben in den Iron Kingdoms geben und auch auf die berühmtesten Schiffe, die »Talion« und die »Calamitas«, näher eingehen.</p>
<p>An diese stimmige Einführung schließt sich die regeltechnische Beschreibung der Figuren an, die man mittlerweile schon kennen gelernt hat (siehe auch die 32 Seiten Extrabeilage in Mephisto 37). Besonders interessant sind hier natürlich die drei neuen Warcaster, Captain Shae, Broadsides Bart und Fiona the Black. Damit sie auch die passenden Warjacks für ihre Abenteuer auf See zur Verfügung haben, stehen ein leichter und zwei schwere Warjacks zur Verfügung. Damit die Truppen nicht zu kurz kommen, gibt es hier ebenfalls drei neue Infanterieeinheiten, die durch teilweise sehr gelungene Sonderregeln überzeugen können. Um die Effektivität dieser Truppen noch weiter zu steigern, finden sich im weiteren Verlauf des Buches noch verschiedene Einheitenangliederungen, die nicht nur die Spielbarkeit verbessern, sondern auch sehr gut zum Hintergrund der Piraten passen. Dazu kommen noch eine Vielzahl von Solos wie Doc Killingsworth, der Schiffarzt und Koch, Dirty Meg, eine begnadete Mechanikerin, oder der Erste Maat Hawk. Diese gehören ebenfalls zur Besatzung der beiden Schiffe und ermöglichen mit ihren Fähigkeiten ganz neue Strategien, welche sie auch für jede andere Fraktion interessant machen. In der Galerie kann man sich Figuren in voller Pracht betrachten und bekommt so vielleicht auch die eine oder andere Inspiration, was die Bemalung oder den Geländebau angeht.<br />
Den Abschluß bildet ein ausführliches Taktik-Kapitel, das sich mit der effektiven Truppenzusammenstellung und dem Einsatz der Figuren beschäftigt. Hier bekommt man einige nützliche Tipps zur richtigen Handhabung der Zauber und Fähigkeiten der einzelnen Miniaturen, und auch die Nutzung möglicher Kombinationseffekte wird hier detailliert beschrieben.</p>
<p><strong>Pirates of the Broken Coast</strong> wird in der schon gewohnten hochklassigen Aufmachung als Hardcover-Variante präsentiert. Die Texte sind gut geschrieben und fehlerfrei übersetzt, die Illustrationen sind sehr stimmig und auch die über das ganze Buch verteilten Einschübe tragen erheblich zur Stimmungssteigerung bei. All dies ergibt einen hervorragenden Gesamteindruck des Buches, welcher sich auch bei mehrmaligem Lesen immer wieder bestätigt.</p>
<p>Die neuen Figuren und ihre Regeln sind für sich alleine genommen schon gut und können die Strategien so mancher Armee bereichern und bringen frischen Wind aufs Spielfeld. Im Zusammenspiel miteinander werden die Piraten allerdings schon fast zu stark: Eine gut aufeinander abgestimmte Piraten-Armee ist sehr schwierig zu stoppen. Hier drängt sich der Eindruck auf, daß noch einmal kräftig an der Rüstungsspirale gedreht wird. Andererseits macht es einfach Spaß, die Modelle zu spielen, da sie immer wieder für Überraschungen gut sind und man einige Zeit braucht, bis man die wirklich effektiven Kombinationen herausgefunden hat.	</p>
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		<title>Warmachine: Legends</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warmachine]]></category>
		<category><![CDATA[Rackham]]></category>
		<category><![CDATA[Steampunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem gut 180 Seiten starken Hardcover <strong>Warmachine: Legends</strong> legt Privateer Press mittlerweile schon die vierte Erweiterung für ihr Steampunk-Tabletop vor. Wie auch die Vorgänger bieten sich hier wieder allerlei Optionen, um seiner Armee noch mehr Schlagkraft und Flexibilität zu verleihen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem gut 180 Seiten starken Hardcover <strong>Warmachine: Legends</strong> legt Privateer Press mittlerweile schon die vierte Erweiterung für ihr Steampunk-Tabletop vor. Wie auch die Vorgänger bieten sich hier wieder allerlei Optionen, um seiner Armee noch mehr Schlagkraft und Flexibilität zu verleihen.</p>
<p>Nach der einleitenden Geschichte schließen sich die Regelneuerungen dieses Bandes an. Auf lediglich zwei Seiten bekommt man verschieden Optionen geboten, mit denen man den Armeeaufbau und die Spieltaktik in völlig neuem Licht sehen kann. So besteht zum Beispiel nun die Möglichkeit, nicht nur normalen Truppen eine Einheitenangliederung zur Seite zu stellen, sondern auch seinen Warcastern. Mit den Affinitäten wird auf die enge Beziehung zwischen manchen Warcastern und ihren Jacks eingegangen, die besondere Manöver ermöglicht. Diese und auch die anderen neuen Regeln sehen auf den ersten Blick zwar nicht sonderlich spektakulär aus, doch beeinflussen sie den Spielstil und das Zusammenwirken der Figuren nicht unerheblich.</p>
<p>Nachdem nun die Grundlagen gelegt wurden, wird es Zeit sich mit dem wirklich interessanten Teil des Buches auseinander zu setzen: den neuen Einheiten und deren Regeln. Hier ähnelt sich der Aufbau für jede der vier Fraktion, Cygnar, Menoth, Khador und Cryx, sehr stark. Neben einem neuen, bisher unbekannten Warcaster gibt es auch die Epic-Variante eines alten Bekannten. So erleben wir ein Wiedersehen mit General Adept Nemo, dem Hierarch Severius, Kommandant Irusk oder dem gefürchteten Goreshade. All diesen Castern ist gemein, daß sie sich seit ihrem letzten Auftritt verändert haben. Nicht nur die spielrelevanten Werte sind unterschiedlich, auch ihre Charaktere und ihre Vorgehensweise haben sich teilweise drastisch verändert. Daneben erhält jede Fraktion zwei einzigartige Warjacks, deren erwachter Cortex es ihnen erlaubt, eine tiefere Verbindung mit bestimmten Warcastern einzugehen und so besondere Fähigkeiten zu erhalten, die sich an denen ihres Herren orientieren.</p>
<p>Einen völlig neuen Truppentyp stellen die Warcaster-Angliederungen dar. Diese Figuren sind an einen bestimmten Caster gebunden und dienen dazu, ihn auf dem Schlachtfeld zu beschützen oder eine Fähigkeit zu steigern. So kann zum Beispiel der Squire, eine Art Mini-Warjack, als Verstärker und Verteiler für die Fokuspunkte seines Herrn dienen, während der War Dog dafür sorgt, daß niemand dem Caster zu nahe kommt, während dieser mit der Kontrolle seiner Warjacks beschäftigt ist. Ebenfalls neu sind die Verbündeten, die meist einen, von der regulären Truppe, völlig unterschiedlichen Spielstil ermöglichen. So verfügt Cygnar mit den Precursor Knights über eine schwer gepanzerte Einheit religiöser Fanatiker, die man eher bei den Menithen erwartet hätte. Diese wiederum erhalten eine leichte Kundschaftereinheit mit recht passablen Fernkampfoptionen. Khador, sonst nicht grade bekannt für ihr heimliches Vorgehen, kann mit den Kayazy Assassins eine sehr diskrete und schlagkräftige Truppe rekrutieren, die wichtige gegnerische Modelle ohne viel Federlesen ausschalten kann. Lediglich die Cryx bleiben mit den Cephalyx Mind Slavern zumindest teilweise ihrem Spielstil treu. </p>
<p>Auch mit den Solos beziehungsweise den Charakter Solos, die jede Fraktion erhält, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Hier wird für jede Aufgabe auf dem Spielfeld die passende Alternative geboten. Neben unterstützenden Figuren wie dem Vassal of Menoth, der einen starken Einfluß auf Fokus und seine Nutzer hat, oder dem begnadeten Mechaniker Captain Strangewayes, gibt es natürlich auch Solos, die ausschließlich für den Kampf leben. Das Paradebeispiel hierfür ist der Doom Reaver Fenris. Egal ob Mann oder Warjack, beides fällt unter den mächtigen Schlägen seiner verfluchten Schwerter. Nicht ganz so effektiv im Kampf ist der untote Darragh Wrathe, der für die Cryx die Soul Hunter führt, oder der vom Drachenvater reich beschenkte General Gerlak Slaughterborn. </p>
<p>Nicht ganz so spektakulär wie diese Truppen sind die neuen Einheiten, auf die man als Spieler nun Zugriff hat. Hierbei handelt es sich zumeist um schwer gepanzerte und äußerst schlagkräftige Einheiten, die aber auf Grund ihrer hohen Punktkosten nur für die wichtigsten Missionen eingesetzt werden. Einen ganz besonderen Einfluß auf das Spielgeschehen haben die Charakter-Einheiten. Diese, zumeist aus drei Modellen bestehenden Truppen bringen eine enorme Machtfülle auf das Schlachtfeld, allerdings erfordert der richtige Einsatz ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. So wird es erst nach einigen Partien gelingen, das volle Potential von Visgoth Rhoven oder dem Withershadow Combine auszunutzen.</p>
<p>Nachdem die vier regulären Fraktionen derart viele und effektive Verstärkung erfahren haben, ist es nur natürlich, daß auch die Söldner dem nicht nachstehen wollen. Die Mercenaries bekommen durch die Horgenhold Forge Guard und die Steelhead Heavy Cavalry ebenfalls zwei Einheiten, die in ihrer jeweiligen Aufgabe völlig aufgehen. Ein ganz besonderes Augenmerk wurde aber auf die Charakter Solos gelegt. Nicht weniger als fünf dieser Solos schicken sich an, die Schlachtfelder zu erobern. Von der verstohlenen Assassine Anastasia über den abtrünnigen Inquisitor Midwinter bis hin zur Epic-Variante der gefürchteten Warcaster-Jägerin Eiryss hat man eine reichhaltige Auswahl ein Söldnern um die eigenen Schwächen auszugleichen und gleichzeitig den wunden Punkt in der gegnerischen Taktik zu finden.</p>
<p>Auch dieser neue Band kann mit seiner hervorragenden Aufmachung, dem übersichtlichen Layout und den stimmigen Bildern überzeugen. Die Übersetzung ist, bis auf einige wenige Rechtschreibfehler gelungen und vermittelt gut das Flair der Iron Kingdoms. Ebenso trägt die Geschichte, in die das Regelwerk eingebunden ist, dazu bei, daß man sich schnell auf das Spiel einstimmt. Die Regelneuerungen beschränken sich auf nur wenige Zusätze, doch haben diese einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf das künftige Spielgeschehen. Die Auswahl der vorgestellten Modelle bietet für jede Fraktion ausreichende Neuheiten, so daß nun einige weitere Option für die Armeezusammenstellung zur Verfügung stehen und ausgefeiltere Taktiken möglich sind. Daneben ergänzen sich die neuen Figuren gut mit ihren schon bekannten Vorgängern und erweitern deren Möglichkeiten teilweise beträchtlich. Einzig der Mangel an neuen Szenarien stört den ansonsten sehr guten Gesamteindruck, doch wird dies durch die anderen Faktoren mehr als ausgeglichen.	</p>
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		<title>AT-43</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 15:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT-43]]></category>
		<category><![CDATA[Rackham]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ihrem erfolgreichen Einstand in den Tabletop-Fantasybereich versucht sich die französische Figurenschmiede Rackham jetzt in den Weiten des Weltalls. Mit dem <strong>AT-43 Operation Damocles</strong> Initiation Set erschien Ende 2006 die Grundbox, die den Einstieg in dieses Spiel erleichtern sollte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ihrem erfolgreichen Einstand in den Tabletop-Fantasybereich versucht sich die französische Figurenschmiede Rackham jetzt in den Weiten des Weltalls. Mit dem <strong>AT-43 Operation Damocles</strong> Initiation Set erschien Ende 2006 die Grundbox, die den Einstieg in dieses Spiel erleichtern sollte. Neben einem umfangreichen, fünfsprachigen Regelwerk, einem Maßband und einigen Würfeln liegt das Hauptaugenmerk auf den vorbemalten Figuren, die der Box beiliegen. Hierbei handelt es sich um neun Elitesoldaten der menschlichen Truppen der U.N.A., die sogenannten Steel Troopers mit zwei Anführern und zwei Spezialwaffen. Diese werden begleitet von einem Mobilen Gefechtssystem, einem schwer gepanzerten und bewaffneten Kampfläufer namens Fire Toad. Diesen stehen die Therian gegenüber, hoch entwickelte, menschenähnliche Kriegsmaschinen, die von einer überragenden Intelligenz angeführt werden und die Galaxis nach ihren Vorstellungen umgestalten wollen. Die Truppe besteht aus acht Storm Golems, auch mit zwei Anführern und zwei Spezialwaffen ausgestattet, und einem Wraith Golgoth, ebenfalls ein schwerer Kampfläufer. Für diese Figuren sind natürlich auch Karten mit den Spielwerten enthalten, die unter anderem auch bei der Festlegung der Zugreihenfolge zur Anwendung kommen. Dazu befinden sich in der Box noch ein Container, der sowohl als Geländestück wie auch als Missionsziel fungieren kann, mehrere Mauersektionen und zwei Generatoren der Außerirdischen. Schließlich gibt es noch einen großformatigen Spielplan, den man als Geländeersatz nutzen kann.</p>
<p>Die menschlichen Figuren bestehen aus drei Teilen, Kopf, Torso und Unterleib, die man austauschen kann. Das Design der Figuren ist nicht wirklich aufregend, erfüllt aber seinen Zweck. Allerdings ist der Guß nicht der Beste, und einige der Figuren weisen störende Grate auf, die entfernt werden sollten. Die Bemalung besteht aus einer grauen Grundierung, die an einigen Stellen, wie z.B. im Gesicht oder am Gürtel durch andere Farben aufgepeppt und dann noch ein wenig geinkt wurde – zum Spielen noch akzeptabel. Besser sieht der Kampfläufer aus, hier ist der Guß sehr sauber und auch die Bemalung recht ordentlich gelungen. Zudem gibt es hier die Möglichkeit, die Waffensysteme auszutauschen. Die Therian bestehen lediglich aus einem Teil und bieten nicht die Möglichkeit der Variation der Figuren. Die Qualität der Figuren bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau wie bei den Steel Troopers. Gußgrate sucht man hier zwar vergeblich, allerdings sind dafür einige der feinen Teile verbogen oder nicht richtig gegossen. Auch die Bemalung ist nicht überragend, genügt aber dem allgemeinen Tabletopstandard. An dieser Stelle muss aber der Kampfläufer der Therian lobend erwähnt werden, der sowohl vom Design als auch von der Ausführung her wesentlich besser gelungen ist.</p>
<p>Die Regeln sind recht einfach gehalten. Das Grundprinzip besteht einfach im Vergleich des eigenen und des entsprechenden gegnerischen Wertes. Abhängig von der Differenz muß an Hand der so genannten Universaltabelle ein bestimmtes Würfelergebnis erreicht werden, um einen Erfolg zu erzielen. Diese Tabelle wird für fast alle spielrelevanten Proben genutzt. Nach einer kurzen Einleitung wird der Spieler in sechs einfachen Missionen mit den grundlegenden Regeln des Spieles vertraut gemacht. Die Übersetzung gibt keinen Grund zur Beanstandung, und durch den geschickten Aufbau des Regelwerkes kann man sich Stück für Stück mit dem Spielablauf vertraut machen. Hier findet man ein einsteigerfreundliches Regelwerk, das sich an Neulinge richtet. Erfahrene Spieler werden mit diesen sehr einfach gehaltenen Regeln aber nicht viel anfangen können. In diesem Fall sollten sie sich lieber direkt mit den anspruchsvolleren Regeln des Grundregelwerkes beschäftigen.</p>
<p>Der knapp 130 Seiten starke Softcoverband mit den richtigen Spielregeln teilt sich grob in drei Teile, die wieder durchgehend hochklassig illustriert sind. </p>
<p>Den ersten Teil des Buchs nehmen die Betrachtung des Spielhintergrundes und die Vorstellung der vier bisher geplanten Rassen ein. Hier erfährt man nicht nur etwas über den Hintergrund der betreffenden Völker sondern auch über ihre gesellschaftlichen Strukturen und den Aufbau ihrer Truppenverbände. </p>
<p>Die schon aus der Grundbox bekannten United Nations of Ava machen den Anfang. Diese selbsternannten Verteidiger der Menschheit haben nach anfänglich horrenden Verlusten den Kampf gegen alle inneren und äußeren Bedrohungen ihrer Gesellschaft aufgenommen und begonnen die Schlacht zum Gegner zu tragen. Danach wird etwas mehr Licht in den Ursprung und die Ziele der Therian gebracht, die die Bevölkerung der Galaxis bedrohen und sie ihrem Entwicklungsprogramm opfern wollen. Der Red Blok, als zweite große menschliche Zivilisation, folgt direkt im Anschluß. Bei dieser Fraktion handelt es sich ursprünglich um die unterdrückten Massen der Arbeiter, die auf Ava und den Kolonien ausgebeutet wurden und sich nach einer mehr oder minder erfolgreichen Revolte in einem Kollektiv zusammengeschlossen und ihre Unabhängigkeit ausgerufen haben und diese nun nach allen Seiten hin verteidigen wollen. Das vorerst letzte Volk sind die Karman. Bei diesen handelt es sich um intelligente Affen mit einem Hang zur Philosophie. Sie treten für eine universelle Ordnung ein und sträubten sich anfangs, in den Konflikt zwischen Menschen und Therian verwickelt zu werden. Doch mittlerweile sind sie zu dem Schluß, gekommen eingreifen und der Galaxis Frieden bringen zu müssen.</p>
<p>In den eigentlichen Regeln werden die verschiedenen Spielmechanismen wesentlich ausführlicher behandelt als in den Kurzregeln der Einsteigerbox. Neben grundsätzlichen Dingen wie z.B. der Bestimmung von Sichtlinien, der Erklärung der Kartenwerte und der Erläuterung der Wirkungsweisen der verschiedenen Waffen wird hier sehr viel Wert auf die taktischen Möglichkeiten gelegt, die sich durch die Vergabe von Befehlen oder die richtige Zusammenstellung der Truppen ergeben. Veranschaulicht werden die einzelnen Regeln immer wieder durch illustrierte Beispiele, die sämtliche Unklarheiten beseitigen. Rackham ist hier ein schlüssiges, komplexes aber nicht kompliziertes Spielsystem gelungen, in welches man sich ohne größere Schwierigkeiten schnell einarbeiten kann.</p>
<p>Das Buch schließt mit dem Anhang, in dem sich neben einem Schlachtbericht mit ausführlichen Kommentaren der Spieler auch mehrere Missionen befinden, die vom Anspruch her immer höhere Anforderungen an die Spieler stellen. Ebenso finden sich hier die Regeln für Geländeteile und ihren Einsatz, ein umfangreiches Glossar, das alle spielrelevanten Begriffe zusammenfaßt und die Regeln, um eigene Einheiten der Therian oder der U.N.A. auszuheben und in die Schlacht zu führen.<br />
Die U.N.A. Steel Troopers Unit Box enthält eine Einheit der Elitetruppen der United Nations of Ava mit sechs Figuren, einschließlich einem Anführer und einer Figur mit Raketenwerfer, inklusive sechs alternativen Köpfen. Dazu kommen noch drei Karten mit Profilen für die Figuren. Die Figuren selbst unterscheiden sich in der Bemalung nicht sonderlich von denen aus der Grundbox. Das Design der Figuren ist zweckmäßig und paßt gut zu einer organisierten Armee, ohne jedoch zu statisch zu wirken. Der Guß ist bis auf einige kleine Gußgrate fehlerfrei. Die Bemalung beschränkt sich auch hier auf drei Grundfarben, die mit Hilfe einer Wash noch ein wenig aufgewertet wurde.</p>
<p>Passend dazu kommt die U.N.A. Steel Troopers Attachment Box mit sechs Figuren, um die Einheit schlagkräftiger zu machen. Neben einem Offizier finden sich noch ein Sanitäter, ein Mechaniker, ein normaler Soldat und zwei Spezialisten mit schweren Waffen in der Box. Auch hier gibt es wieder alternative Helme für alle Figuren und insgesamt acht Karten mit den Spielwerten, wobei die meisten für den Offizier gedacht sind und seine Werte für verschiedene Ränge repräsentieren. Das Niveau der Bemalung und des Gusses bewegt sich leicht über dem der Einheiten-Box.</p>
<p>Mit der U.N.A. Star Troopers Unit Box betritt nun auch die normale Infanterie das Schlachtfeld. Der Trupp aus acht Figuren unterscheidet sich lediglich in einigen Details von den Steel Troopers. Neben sechs normalen Soldaten gibt es zusätzlich noch einen Anführer und ein schweres MG. Gußgrate sucht man bei dieser Box vergeblich, und auch die Qualität der Bemalung konnte im Vergleich zu den Vorgängerboxen noch einmal gesteigert werden.</p>
<p>Damit die Soldaten nicht alleine in die Schlacht geschickt werden, gibt es natürlich noch die U.N.A. Star Troopers Attachment Box. Auch hier finden sich ein Offizier und ein Sanitäter wieder, dazu kommen noch einen Sprengmeister und drei Soldaten mit Spezialwaffen, nämlich einem Flammenwerfer, einem MG und einem Raketenwerfer. Ebenfalls dabei sind sechs alternative Helme und acht Karten, wobei auch hier wieder die meisten Karten auf den Offizier entfallen. Die Qualität des Gusses und der Bemalung entspricht in etwa der Einheiten-Box und bietet kaum Anlaß zur Beanstandung.</p>
<p>Den Anfang der Spezialeinheiten bildet die U.N.A. Wing Trooper Unit Box. Die in der Box enthaltenen sechs Figuren, einschließlich einem Anführer und einem Soldaten mit Spezialwaffe, sind mit Sprungmodulen ausgestattet, die ihnen eine wesentlich gesteigerte Mobilität verleihen. So haben sie die Möglichkeit, weit hinter die feindlichen Linien zu gelangen. Auch in dieser Box finden sich neben den Karten mit den Werten auch wieder Köpfe zum Austauschen. Die Posen der Modelle sind nicht wirklich einfallsreich, erfüllen aber ihren Zweck. Wie schon bei den anderen Boxen ist die Qualität durchaus in Ordnung.</p>
<p>Die stärkste Infanterieeinheit der White Stars bietet die U.N.A. Steel Tac Arms Unit Box. Hierbei handelt es sich um Soldaten, die in einen komplett gepanzerten Anzug gesteckt und sich mit jeweils zwei Spezialwaffen ausgerüstet wurden, um die härteste Gegnern stellen können. In der Box befinden sich drei Tac Arms und ein Austauschkit, mit dem man einen davon zum Anführer aufwerten kann. Das Design der Figuren ist etwas klobig, paßt aber recht gut zu ihrer Aufgabe auf dem Schlachtfeld. Beim Guß gibt es durchaus einige Mängel. Auch die Bemalung ist nicht sonderlich gelungen.</p>
<p>Den Abschluß bildet ein Mobiles Gefechtssystem, die Fire Toad MK.02 Unit Box. Die optischen Unterschiede zu der schon aus der Grundbox bekannten MK.01 sind minimal, allerdings ergeben sich aus der Möglichkeit einer unterschiedlichen Bewaffnung und der verschiedenen Profile teils gravierende Unterschiede im Spieleinsatz. Neben der Standardbewaffnung ist in der Box noch ein Satz zusätzlicher Waffen enthalten. Die vier mitgelieferten Karten bieten daher auch unterschiedliche Profile, um die jeweilige Bewaffnung zu berücksichtigen. Gestaltung und Bemalung können durchaus als gelungen bezeichnet werden. Zusätzlich befindet sich in der Box noch ein Versorgungscontainer, der im Spiel sowohl als Geländeteil als auch als Szenarienziel eingesetzt werden kann.</p>
<p>Diesem Aufgebot stellen die Therianer ihre eigenen Infanterietruppen in Form der Therian Storm Golem Unit Box entgegen. Ähnlich wie bei ihren menschlichen Gegenstücken gibt es auch hier wieder vier normale Soldaten, einen Anführer und einen Kämpfer mit Spezialwaffe in der Box. Dazu kommen wieder drei Karten mit den entsprechenden Werten. Die Modelle haben nur noch auf den ersten Blick Ähnlichkeit mit den Storm Golems aus der Grundbox. Die Rüstungen sind wesentlich detaillierter gearbeitet und auch bei der Bemalung konnte noch einiges zugelegt werden.</p>
<p>Die dazugehörige Therian Storm Golem Attachment Box enthält ebenfalls sechs Modelle. Angeführt vom Overseer gibt es noch vier Storm Golems mit Spezialwaffen, je zwei Flamer und zwei Sonic Guns, außerdem ist noch eine Figur mit einem Relais enthalten, die die Aktivierung der Einheit unterstützt. Acht Karten listen die alternative Ränge für den Overseer und die Werte der restlichen Figuren. Die Figuren ähneln bis auf die Bewaffnung in der Qualität des Gußes und der Bemalung den Figuren aus der Unit Box, lediglich der Overseer sticht durch sein elegantes Design ins Auge und sollte daher gesondert erwähnt werden.</p>
<p>Um den schweren Waffen des Gegners etwas entgegenzusetzen wurde die Therian Bane Goliaths Unit Box entwickelt. Es handelt sich hier um drei Figuren, die auf ihren vier spinnenartigen Beinen über das Schlachtfeld huschen, und sich auf die schwer gepanzerten Einheiten des Gegners zu stürzen und diese mit Hilfe ihrer beiden Spezialwaffen ausschalten. Neben den Figuren gibt es noch ein auswechselbares Rückenmodul um einen der Goliaths zum Anführer aufzuwerten und zwei Karten mit den jeweiligen Spielwerten. Der Guß der Figuren ist sauber, leider kommt die Bemalung etwas lieblos und eintönig daher. Auch haben einige der dünnen Beinchen beim Transport etwas gelitten und müssen wieder in Form gebracht werden.</p>
<p>Bei den Einheiten der Therian Assault Medusas Unit Box handelt es um schwebende Kampfdrohnen, die eine Masse an peitschenähnlichen Tentakeln hinter sich her ziehen. Neben den beiden normalen Figuren befinden sich noch ein Anführer und eine mit einer Spezialwaffe ausgerüstete Drohne in der Box. Das Design der Figuren ist außergewöhnlich, paßt aber sehr gut zu ihrer Geschichte. Guß und Bemalung bieten auch keinerlei Grund zur Beanstandung.</p>
<p>Auch die Therian Hekat Golgoth Unit Box fällt zuerst einmal durch ihr Design auf. Ein dreibeiniges MGS ist schon sehr ungewöhnlich, wenn es auch noch eine der schnellsten bisher erhältlichen Einheiten ist, wird die Sache richtig interessant. Mit seiner Bewaffnung kann diese Figur innerhalb kürzester Zeit gegnerische MGS ausschalten oder zur Not auch Infanterieeinheiten aufreiben. Neben der eigentlichen Figur finden sich in der Box noch die beiden dazugehörigen Referenzkarten und drei der Mauersektionen, die schon aus der Grundbox bekannt sind.</p>
<p>Um noch mehr Feuerkraft auf das Schlachtfeld zu bringen, gibt es schließlich die Therian Wraith Golgoth Unit Box. Ebenso wie der Wraith aus der Grundbox ist dieser gleichermaßen gut dafür ausgerüstet sowohl gegnerischen MGS als auch der Infanterie das Leben schwer zu machen. Auch hier gibt es eine Zusatzwaffe, die es dem Spieler ermöglicht, sich auf seine Gegner einzustellen. Sowohl Guß und Bemalung sind gut gelungen und zählen zu dem Besten, was Rackham bisher für <em>AT-43</em> abgeliefert hat. Daneben enthält die Box einen weiteren Container.</p>
<p><em>AT-43</em> verfügt über einige recht einfache, aber wirkungsvolle Spielmechanismen, die es auch den nicht ganz so erfahrenen Tabletop-Interessierten ermöglichen, in relativ kurzer Zeit einen Einstieg in das Spiel zu finden. Die Feinheiten der Regeln und die verschiedenen Möglichkeiten, die einem Spieler mit seinen Truppen zur Verfügung stehen, erschließen sich erst im Laufe einiger Spiele, so daß auch für den erfahrenen Spieler das Spiel immer neue Herausforderungen bietet. </p>
<p>Über die Qualität der Figuren kann man geteilter Meinung sein. Während das Design sowohl der U.N.A.-Truppen als auch der Therianer durchaus ansprechend ist, weisen die Gußqualität und die Bemalung bei den älteren Figuren teilweise noch erhebliche Qualitätsmängel auf. Allerdings sollte man sich hier wieder in Erinnerung rufen, daß es <em>AT-43</em> den Spielern ermöglichen soll, sofort loszuspielen ohne erst viel Zeit mit dem Zusammenbau und der Bemalung der Figuren zu verbringen. Von diesem Standpunkt aus gesehen ist die Qualität der Bemalung durchaus in Ordnung. Und wer mehr Wert auf eine optisch ansprechende und individuelle Armee legt, kann die Figuren nach seinen Vorstellungen umgestalten.</p>
<p>Abschließend kann man sagen, daß Rackham hier ein faszinierendes Spiel gelungen ist, daß sowohl völlige Neueinsteiger als auch alte Tabletophasen anspricht und noch viel Entwicklungspotential bietet. Man darf also durchaus gespannt sein, wie sich die Konflikte in diesem Spieluniversum durch die künftigen Neuerscheinungen weiter entfalten.</p>
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		<title>AT-43 (Oktoberneuheiten)</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 11:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT-43]]></category>
		<category><![CDATA[Miniaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Rackham]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Neuerscheinungen für das Sci-Fi-Tabletop AT-43 der französischen Firma Rackham haben nun einige Zeit auf sich warten lassen, aber jetzt, da endlich die Oktober-Neuheiten erhältlich sind, nehmen wir uns die Zeit, einen intensiven Blick darauf zu werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neuerscheinungen für das Sci-Fi-Tabletop <strong>AT-43</strong> der französischen Firma Rackham haben nun einige Zeit auf sich warten lassen, aber jetzt, da endlich die Oktober-Neuheiten erhältlich sind, nehmen wir uns die Zeit, einen intensiven Blick darauf zu werfen.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/RK51014.jpg" alt="" /></p>
<p>Mit <strong>Colonel Stark &amp; Cobra</strong> (RK51014) steht der ultimative Anführer für die <em>U.N.A.</em> bereit. Hier hat man die Möglichkeit, den Guten entweder als Infanteriefigur einem Trupp Soldaten anzuschließen oder in seinem MGS &#8220;Cobra&#8221; Jagd auf gegnerische Figuren machen zu lassen. Die Spielwerte dieser Figur machen ihn zum idealen Anführer seiner Armee, und auch die Kampffähigkeiten sind nicht zu verachten. An der Bemalung des MGS gibt es nichts auszusetzen, einen besonders schönen Akzent setzen hier die Kampfbeschädigungen, die der Läufer im Zuge der verschiedenen Schlachten erhalten hat. Die Einzelfigur von Colonel Stark ist ebenfalls sauber, wenn auch nicht sonderlich einfallsreich in Grau mit dezentem Tarnmuster gehalten. Allerdings ist der breite Gußgrat, der rund um die Figur führt, sehr ärgerlich, da seine Entfernung sichtbare Spuren an der Bemalung hinterlassen würde.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/xRK51015.jpg" alt="" /></p>
<p>In der <strong>Jam TacArms</strong> (RK51015) erhält man drei schwer gepanzerte Soldaten, deren Hauptaufgabe es ist, die gegnerischen MGS lahm zu legen, und die damit zur unverzichtbaren Truppenauswahl werden, wenn es gegen einen Feind geht, der sich auf solche Kriegsmaschinen verläßt. Eine schöne Einheit, die auch etwas mehr taktische Tiefe in das Spielgeschehen bringt. Hier gibt die Bemalung keinen Grund zur Beanstandung und kann sich durchaus sehen lassen.</p>
<p><img src="http://www.mephisto.name/pictures/bilder/AT-43/xRK52013.jpg" alt="" /></p>
<p>Nach einer kurzen Ruhepause gibt es auch für die <em>Therian </em>neue Einheiten, um ihre Industriewelt zu verteidigen. Die <strong>Assault Golems: Attachment Box</strong> (RK52013) enthält sechs Figuren, mit denen man seinen Golem-Trupp durch Spezialisten und Anführer wesentlich effektiver machen kann. Auch hier ist ein Einsatz dringend angeraten, da nur durch diese Erweiterung das Potential der Aussault Golems wirklich ausgeschöpft werden kann. Leider kann man nicht alle enthaltenen Spezialisten in seine Einheit integrieren, so daß immer wieder Figuren über bleiben. Die Bemalung der Figuren ist gehobener Tabletop-Standard, auch sucht man Gußgrate vergeblich. Allerdings irritiert, daß sich die Farbgebung zwischen der Unit Box und der Attachment Box sichtbar unterscheidet. Dies sorgt auf dem Spieltisch für ein etwas merkwürdiges Aussehen der Einheit.</p>
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<p>Mit einer <strong>Assault Goliaths: Unit Box</strong> (RK52012) sollte man sich eigentlich vor keinem Gegner größere Sorgen machen. Gleichermaßen geeignet für den Einsatz gegen Infanterie und MGS gibt es wenig, das einem konzentrierten Angriff dieser Kriegsmaschinen standhalten kann. Diese Einheit ist zwar kein unbedingtes &#8220;Muß&#8221; wie manch andere Truppentypen, aber durch ihre Flexibilität können sie auf taktische Anforderungen wesentlich besser reagieren als andere Truppen. Leider wurde bei der Verarbeitung der Figuren nicht mit so viel Sorgfalt gearbeitet, wie nötig gewesen wäre. Die massiven Gußgrate an zwei der drei Figuren machen die an sich recht gute Bemalung wieder zunichte, allerdings stört natürlich noch mehr, daß die Figuren innerhalb der Box sich in ihre Einzelteile zerlegt haben. Anscheinend liegt hier ein Klebefehler vor, der mit etwas Plastikkleber behoben werden muß.</p>
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<p>Das Hauptaugenmerk der letzten Veröffentlichungen liegt aber ganz klar auf den Truppen des <em>Red Blok</em>. Die <strong>RPG Soldaty: Unit Box &amp; Attachment Box</strong> (RK53013, RK53014) enthalten jeweils sechs Figuren, mit denen man ein solides Kernstück für seine Armee hat. Die Ausrüstungsoptionen ermöglichen es diesen Soldaten auch, sich mit schwer gepanzerten Gegner oder gar MGS anzulegen und diese mit einiger Wahrscheinlichkeit auch aufzuhalten oder zumindest zu schwächen. Die Figuren sind sauber bemalt und ordentlich verarbeitet. Alles in allem eine grundsolide Erweiterung für jede Armee des Kollektivs.</p>
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<p>Die <strong>Strielitz Kolossus</strong> (RK53012) beherbergt den Alptraum jeder Infanterieeinheit. Diese drei schwer gepanzerten Kampfanzüge, ausgestattet mit Flammenwerfer und Maschinengewehr können sich innerhalb eines Zuges durch eine ganze Einheit gewöhnlicher Soldaten schlachten und sind, Dank ihrer eigenen Panzerung, nur mit großem Einsatz zu stoppen. Mit dieser Einheit hat man wahrscheinlich die beste Anti-Infanteriewaffe, die es zur Zeit in den Arsenalen des Red Blok zu finden gibt. Auch hier ist die Bemalung sehr gut ausgefallen und gibt keinen Grund zur Beanstandung.</p>
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<p>Auch ein MGS darf bei den Veröffentlichungen nicht fehlen. Hier kommt der <strong>Nakovalny </strong>(RK53010) zum Einsatz. Ähnlich wie bei den Strielitz liegt das Hauptaugenmerk auf dem Einsatz gegen leichte Infanterie. Sowohl durch seine Bewaffnung als auch seine Geschwindigkeit eignet er sich ganz hervorragend dafür, Lücken in den eigenen Reihen zu schließen und den Gegner am Vorrücken zu hindern. Dazu gibt es noch einen Container, der sowohl als Missionsziel als auch als Geländestück eingesetzt werden kann. Wenn man von zwei kleineren Gußgraten an der Unterseite des Modells absieht, gibt es auch an dieser Miniatur weder an der Bemalung noch am Zusammenbau etwas auszusetzen.</p>
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<p>Natürlich braucht eine Armee auch Führer, in diesem Falle <strong>Sgt. Anastasiya Tymofiyeva</strong> (RK53011). Die Gute gibt eine hervorragende Anführerin für die zahllose Infanterie des Red Blok ab und kann sich zur Not auch noch im Kampf behaupten. Eine durchaus lohnende Anschaffung für alle Spieler, wenn man von der wirklich miserablen Bemalung absieht. Hier wurde weder auf Schattierungen geachtet, noch wurde Wert darauf gelegt, daß die Farbe auch die richtigen Stellen bedeckt.</p>
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<p>Die <strong>Colonels Odin + Manon</strong> (RK53015) können die Rolle des Anführers übernehmen. Entweder kann man sie dazu einsetzen, beschädigte MGS wieder auf Vordermann zu bringen, oder man setzt sie in ihren modifizierten Kossak-Kampfläufer und läßt sie die schweren Geschütze des Gegners zum Verstummen bringen. Welche Aufgabe man den beiden auch zugedacht hat, sie werden sie mit Sicherheit erfüllen können. Der Kossak ist ordentlich bemalt, wenn auch nicht so gut wie die Cobra von Colonel Stark. Leider kann dieser Standard bei Odin + Manon nicht gehalten werden und sie kranken, wie viele der anderen Helden auch, an unsauberer Bemalung und unschönen Gußgraten.</p>
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<p>Das <strong>Army Book: Karmans</strong> (RK50009), welches leider bisher nur in englischer und französischer Sprache vorliegt, beschäftigt sich mit den intelligenten Menschenaffen des AT-43-Universums. Neben der Vorstellung der verschiedenen Truppentypen beschäftigt es sich ausführlich mit der Herkunft der Karman, ihrer Philosophie und ihrer Rolle innerhalb der Galaxie. Die Aufmachung und Gestaltung des 64 Seiten starken Bandes bewegt sich auf dem von Rackham gewohnten hohen Niveau und läßt keine Fragen zu diesem Volk offen.</p>
<p>Leider ist es Rackham bisher noch nicht gelungen, einen einheitlichen Qualitätsstandard für ihre vorbemalten Figuren zu etablieren. Während die normalen Infanterieeinheiten, bis auf einige Ausnahmen, eine recht ordentliche Bemalung haben und grade die MGS sogar sehr gut sind, fallen die Einzelfiguren deutlich ab. Hinzu kommen bei dieser Lieferung anscheinend Schwierigkeiten mit der Verklebung einiger Figuren und auch mit den Verkaufsboxen. Diese fielen fast alle auseinander, glücklicherweise gingen aber keine Einzelteile und Karten verloren.</p>
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