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	<title>Tabletop Insider - Das Magazin für Tabletop-Spiele und Miniaturen &#187; Fantasy</title>
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	<description>Die Website des Tabletop-Insider</description>
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		<title>Herr der Ringe: Der Untergang von Arnor</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 15:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Stanjek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Herr der Ringe]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Games Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem neuesten Ergänzungsband zum Rollenspiel <em>Der Herr der Ringe</em> wendet sich das Team um Matthew Ward einem Thema zu, das in der Romanvorlage lediglich am Rande Erwähnung findet: Dem Untergang des nördlichen Königreiches der Dunedain durch die Truppen des Hexenkönigs von Angmars.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem neuesten Ergänzungsband zum Rollenspiel <em>Der Herr der Ringe</em> wendet sich das Team um Matthew Ward einem Thema zu, das in der Romanvorlage lediglich am Rande Erwähnung findet: Dem Untergang des nördlichen Königreiches der Dunedain durch die Truppen des Hexenkönigs von Angmars. Auch der heldenhafte Guerillawiderstand der letzten Überlebenden dieses einst stolzen Menschenreiches wird thematisiert. </p>
<p>Nach einer kurzen Einführung in die geschichtlichen Hintergründe breitet der Band in beeindruckender Fülle die notwendigen Spielmaterialien aus, um diese spannende Epoche der Geschichte Mittelerdes nachspielen zu können: Sorgfältige Armeelisten stellen die Akteure vor, angefangen mit Arvedui, dem letzten König von Arnor, über Scharen von Waldläufern und geisterhaften, dunklen Kreaturen bis hin zum dämonischen Gûlavhar, dem Schrecken von Arnor. Besonders beeindrucken dabei die anschließenden Geländebau- und Bemalungstips. Es kann gar nicht oft genug betont werden, wie wichtig und hilfreich derartige Schaukästen sind, damit auch der weniger begabte Modellbauer ein stimmungsvolles Setting erreichen kann. Vorbildlich!</p>
<p>Abgeschlossen wird das Ganze durch eine ganze Serie von solide gemachten Szenarien, in denen die traurige Geschichte von Arnor nachzuspielen ist. Hier ist als einziges Manko zu erwähnen, daß die einzelnen Kurzabenteuer leider ein wenig beziehungslos zueinander stehen. Hier wären alternative Ausgangsbedingungen sicherlich interessant gewesen.</p>
<p>Insgesamt ist der Band jedoch überzeugend gelungen. Der Untergang von Arnor kann jedem Spieler von Herr der Ringe nur wärmstens ans Herz gelegt werden.</p>
<p>Matthew Ward<br />
Der Untergang von Arnor<br />
Games Workshop,64 Seiten<br />
ISBN 1-84154-805-7</p>
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		<title>Warhammer: Das Imperium</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 16:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Stanjek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warhammer]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Games Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es also soweit: Das Imperium schlägt zurück! Einst das mächtigste Reich in der Alten Welt, erhebt sich die Herrschaft von Sigmars Erben zu neuem Glanz. Nach dem Verschwinden des göttlichen Gründers des vornehmsten aller Menschenreiche vor mehr als 2000 Jahren setzte der langsame, aber unaufhaltsame Verfall des Reiches ein: Thronstreitigkeiten und beständige Angriffe von beinahe allen finsteren Kräften der gesamten Warhammer-Welt hatten die einstige Macht langsam aber sicher ausgehöhlt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Graham McNeill</em><br />
<strong>Das Imperium</strong><br />
Games Workshop, 96 Seiten, 19,95<br />
ISBN 1-84154-801-4</p>
<p>Nun ist es also soweit: <strong>Das Imperium</strong> schlägt zurück! Einst das mächtigste Reich in der Alten Welt, erhebt sich die Herrschaft von Sigmars Erben zu neuem Glanz. Nach dem Verschwinden des göttlichen Gründers des vornehmsten aller Menschenreiche vor mehr als 2000 Jahren setzte der langsame, aber unaufhaltsame Verfall des Reiches ein: Thronstreitigkeiten und beständige Angriffe von beinahe allen finsteren Kräften der gesamten <em>Warhammer</em>-Welt hatten die einstige Macht langsam aber sicher ausgehöhlt. Der Sturm des Chaos unter dem Champion der Chaosgötter Archaon sollte diesem Bollwerk der Zivilisation nun endgültig den Todesstoß versetzten. Doch es kam anders: Der neue Imperator Karl-Franz stellte sich an der Seite des geheimnisvollen Jünglings Valten, den manche als den leibhaftig-wiedergekehrten Sigmar verehren, dem finsteren Chaosgeneral entgegen und schlug dessen Armeen vor den Toren von Middenheim in die Flucht. Eine Ära des Wiederaufstieges und des Sieges scheint nunmehr angebrochen…</p>
<p>Soweit zur Geschichte des Imperiums, wie sie sich in dem neuen Armeebuch aus der siebten Edition darstellt. Seit längerer Zeit bekommt man endlich mal wieder ein Quellenbuch, das jenseits der bloßen Spielmechanik auch in wirklich vorbildlicher Weise auf die Spielhintergründe eingeht. Dabei wird nicht nur die Geschichte, sondern auch die politische Ordnung und die Magierakademien des Imperiums ausgesprochen sorgsam behandelt – für mich ein unverzichtbarer Bestandteil des Spieles und ein echter, erster Pluspunkt für das neue Armeebuch.</p>
<p>Auch ansonsten ist das neue Quellenbuch als ein echtes Highlight zu werten. Der Übergang in die siebte Edition hat dem Imperium nicht geschadet – im Gegenteil. Den Machern ist es bestens gelungen, die Kriegsmaschinerie des Imperiums wieder so richtig einzuheizen, ohne dabei den besonderen Charakter der Armee auf dem Altar der einseitigen Verbesserung zu opfern. Besonders die gestärkte Rolle der Sigmarpriesterschaft ist in dieser Hinsicht lobend hervorzuheben. Die Priester mit ihren verbesserten Zauberfertigkeiten sind in der neuen Auflage endgültig eine echte Alternative zu den Magiern geworden, vor allem im Verbund mit den Flagellanten. Das ist perfekt, um den fanatisch-religiösen Charakter des Imperiums zu unterstreichen. Ansonsten wurden vor allem die vielen kleinen Regelverästelungen (z.B. im Bezug auf die Ritterorden) kompetent zurückgestützt, wodurch die Spielbarkeit und das Tempo der Imperiumsarmee deutlich verbessert werden. Auch die neuen Charaktermodelle können überzeugen: Sie gut genug, um in der neuen Welt von Warhammer mithalten zu können, ohne jedoch in halbgöttliche Sphären entrückt zu werden, wodurch schließlich  jede Eigeninitiative zur Schaffung eines eigenen Charakters komplett erstickt wird.</p>
<p>Alles in allem ein rundum gelungenes Armeebuch, das hoffentlich den Maßstab für die folgenden Quellenbücher abgeben wird!</p>
<p>Rezension aus Mephisto 36.</p>
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		<title>Warhammer: Orks &amp; Goblins</title>
		<link>http://tabletop-insider.de/warhammer-orks-goblins</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Aug 2007 09:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Stanjek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warhammer]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Games Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt geht es Schlag auf Schlag mit der siebten Edition von Warhammer: Das Armeebuch Zwerge ist erst seit kurzer Zeit im Handel, und das Imperium befindet sich schon in Lauerstellung, wobei man auf der diesjährigen Spielmesse bereits die ersten neuen Modelle bewundern konnte. Zeit also, sich der zweiten Messeneuheit zu zuwenden: dem Armeebuch Orks &#038; Goblins!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td><em>Matthew Ward</em><br />
<strong>Warhammer-Armeebuch: Orks &amp; Goblins</strong><br />
Games Workshop, 80 Seiten, EUR 19.95<br />
ISBN 1-84154-787-5</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jetzt geht es Schlag auf Schlag mit der siebten Edition von <em>Warhammer</em><em>: Das Armeebuch Zwerge</em> ist erst seit kurzer Zeit im Handel, und das <em>Imperium </em>befindet sich schon in Lauerstellung, wobei man auf der diesjährigen Spielmesse bereits die ersten neuen Modelle bewundern konnte. Zeit also, sich der zweiten Messeneuheit zu zuwenden: dem <strong>Armeebuch Orks &amp; Goblins</strong>! Was gibt es also von den Grünhäuten zu berichten?</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint eigentlich alles beim Alten geblieben, abgesehen von dem schlichteren Design, was ein wenig zu schlicht für meinen Geschmack ist! Tatsächlich kommt das Artwork geradezu lieblos daher. In dieser Hinsicht hatten die alten Armeebücher deutlich mehr zu bieten.<br />
Ebenfalls unklar ist mir, weshalb die Referenzarmeeliste von der ursprünglich letzten Seite nun in die Mitte des Buches verlagert wurde: Hatte man früher einen unmittelbar-schnellen Zugriff auf alle spielrelevanten Werte, bedarf es jetzt eines ständigen und nervtötenden Suchens.</p>
<p>Auch der Schaukasten läßt bedauerlicherweise ein wenig zu wünschen übrig: Ohne Zweifel sind die abgebildeten Modelle und Armeen wunderschön anzuschauen, aber mit einer Bemalungs- oder gar Umbauhilfe, wie es sie in den alten Armeebüchern (zumindest in Ansätzen) immer noch gegeben hat, scheint es inzwischen endgültig vorbei zu sein. Dies ist ein echter Rückschritt: In dieser Form sind die zwanzig Farbseiten, die sicherlich nicht unwesentlich zum Gesamtpreis beitragen, eigentlich auch entbehrlich!</p>
<p>Doch wichtiger als die Form ist selbstverständlich der Inhalt. Auch hier fällt auf, daß sich entgegen des ersten Eindrucks ebenfalls einiges getan hat. Die Regeln für Stänkerei sind beinahe bis zur Bedeutungslosigkeit entschärft worden. Zwar wird durch diese Modifikation die Spielbarkeit der Armee insgesamt verbessert, gleichzeitig verlieren die Grünhäute aber etwas von ihrem unverwechselbaren Charakter und  obendrein auch ganz erheblich an Witz. Ganz allgemein scheint die alleinige Aufwertung der Orkarmee das vorrangige Ziel zu sein, hinter dem alle anderen Elemente letztlich zurückstehen müssen. Die veränderten Spaltaz-Regeln verwandeln mittlerweile auch den unbedeutendsten Streiter in eine echte Kampfmaschine. Neue und  zum Teil ausgesprochen mächtige (dabei aber auch etwas farblose) magische Gegenstände gibt es mittlerweile zu regelrechten „Schleuderpreisen“. Spezielle Charaktermodelle wie Grimgork Eisenpelz mit immerhin sieben (!) Attacken sind ebenfalls für außerordentlich geringe Punktkosten zu haben und verbrauchen zukünftig auch nur noch eine Kommandantenauswahl. Wer möchte sich da noch selbst einen eigenen General zusammenstellen?<br />
Die neuen Magieregeln mit relativ schweren Sprüchen im Kleinen Waaagh, der mittlerweile allein den Goblinschamanen zugänglich ist, und vergleichsweise einfachen Zaubern im Großen Waaagh, der Zauberliste der Orkschamanen, machen vor allem im niederstufigen Bereich die Goblinzauberer nahezu vollständig entbehrlich.</p>
<p>Alles in allem ist bei den neuen <strong>Orks &amp; Goblins</strong> viel zu einseitig auf bloße Verbesserung geachtet worden, sehr zu Lasten der charakteristischen Eigenheiten der Armee. In der siebten Edition sind die Orks nur eine weitere Armee unter vielen. Sicherlich war es keine leichte Aufgabe, die Chaostruppe der Grünhäute ein wenig zu trimmen, damit sie auch in der neuesten Edition mithalten können, aber ein wenig mehr Gefühl für das Wesen der Armee wäre unbedingt erforderlich gewesen. Meiner Meinung nach sind die neuen <strong>Orks &amp; Goblins </strong>irgendwie nichtssagend und reizlos geworden. Schade eigentlich!</p>
<p>(Rezension aus <a href="http://mephisto.name/archiv/mephisto-35">Mephisto 35</a>)</p>
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		<title>Warmachine: Escalation</title>
		<link>http://tabletop-insider.de/warmachine-escalation</link>
		<comments>http://tabletop-insider.de/warmachine-escalation#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 09:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Stanjek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warmachine]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Privateer Press]]></category>
		<category><![CDATA[Table-Top]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem das englischsprachige Original bereits 2004 erschienen ist, hat Privateer Press nunmehr im Herbst dieses Jahres auch die überarbeitete, deutsche Version nachgereicht: Escalation ist der erste Ergänzungsband mit jeder Menge Quellenmaterial und auch mancher Regelerweiterung zu Warmachine, dem Shooting Star auf dem Tabletop-Sektor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td><em>Matt Wilson; Jason Soles u.a.</em><br />
<strong>Warmachine: Escalation</strong><br />
Privateer Press, 240 Seiten, EUR 34,99<br />
EAN 4260091152026</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nachdem das englischsprachige Original bereits 2004 erschienen ist, hat Privateer Press nunmehr im Herbst dieses Jahres auch die überarbeitete, deutsche Version nachgereicht: <strong>Escalation </strong>ist der erste Ergänzungsband mit jeder Menge Quellenmaterial und auch mancher Regelerweiterung zu <em>Warmachine</em>, dem Shooting Star auf dem Tabletop-Sektor. Die originelle Verbindung zwischen phantastischen und technischen Elementen hat sich dank eines wirklich herausragenden und innovativen Regelsystems auch in Deutschland den Platz in den Herzen der Tabletopper gesichert. Wer hat schließlich nicht schon einmal davon geträumt, den Widerstand seines Gegners mit der rohen Kraft eines 6 Tonnen schweren Metallkolosses im wahrsten Wortsinne einfach niederzuwalzen? Dabei ist es eine durchaus gelungene Kombination von schwerem Kriegsgerät mit eher klassischen Elementen – verbunden in einem rasanten Spielmechanismus, wodurch sich die Faszination von <em>Warmachine </em>erklärt.</p>
<p>Und die Luft wird jetzt so richtig bleihaltig in Western Immoren: Die Zeit der etwas beschaulichen Grenzscharmützel ist endgültig vorbei, und der Kontinent steuert geradewegs auf einen handfesten Krieg zu: Das Protektorat rüstet in aller Stille seine Militärbestände auf, um unter der Führung einer neuen Prophetin in naher Zukunft seinem verhaßten, westlichen Nachbarn so richtig einzuheizen. Das khadoranische Reich überrennt in einem Handstreich ein kleineres Königreich – der Beginn von imperialen Großmachtsträumen und eine deutliche Herausforderung an seinen schärfsten Konkurrenten in den ehernen Königreichen. Auch die untoten Cryx scheinen endlich genug von ihren äonenlangen Planungen zu haben. Es ist steuert also tatsächlich alles auf eine Eskalation zu…!</p>
<p>Spannend geschriebene Hintergrundtexte, die gegenüber dem Grundregelwerken noch einmal erheblich an Qualität gewonnen haben, treiben die Hintergrundgeschichte zügig voran. Und natürlich gibt es jede Menge neues Spielmaterial, mit dem sich die einzelnen Fraktionen für die bevorstehenden Auseinandersetzungen aufrüsten können. Das stärker reglementierte Grundprinzip des Spiels verlangt natürlich auch nach neuen Modellen, v.a. auf dem Sektor der Warcaster und Warjacks. Entsprechend bietet der vorliegende Band für jede der vier Parteien je einen neuen Kriegsmagier und drei neue Jacks. Nicht zu vergessen sind die neuen Einheiten, die das Gesamtbild abrunden. Es ist dabei wohltuend zu sehen, daß die neuen Materialen echte Ergänzungen sind und nicht etwa (übertriebene) Verbesserungen. Anstatt also eine verhängnisvolle Spirale in immer entrücktere Höhen in Gang zu setzen, bringen die neuen Modelle vor allem mehr Abwechslung und Farbe ins Spiel. Ebenfalls bemerkenswert ist, daß der neue Band mit erfreulich wenig Regelergänzungen auskommt und somit das überzeugend-einfache Grundprinzip des Spiels nicht verwässert. Die neuen Modelle sind dabei sensationell: ausdrucksstark und liebevoll im Detail – schon allein deshalb lohnt es sich fast mit dem Spielen von <em>Warmachine </em>anzufangen. Dabei hat der Schaukasten nicht nur einen werbenden Effekt, sondern ist obendrein mit echten Mal- und Gestaltungshilfen verbunden.<br />
Abgeschlossen wird der Ergänzungsband mit einer vorbildlich erarbeiteten Kampagnenserie, in der die Ereignisse der Hintergrundtexte nachgespielt werden können. Dabei kommt jedes Szenario mit sorgfältigen Karten, Beschreibungen und originellen Sonderelementen daher. So wünscht man sich echtes Spielmaterial. Es ist unübersehbar, wie viel Mühe und Ideen seitens der Kreativen von Privateer Press in dieses Material geflossen sind.<br />
Insgesamt hat <strong>Warmachine: Escalation </strong>einen mehr als nur überzeugenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ich kann sagen: <em>Warmachine </em>hat einen Fan mehr, vor allem wenn sich die Qualität der Folgeprodukte in ähnlicher Weise fortsetzt.</p>
<p>(Rezension aus <a href="http://mephisto.name/archiv/mephisto-35">Mephisto 35</a>)</p>
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